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| 1026 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 474/475 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1018/19 |
| Buddhistische Zeitrechnung | 1569/70 (südlicher Buddhismus); 1568/69 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 62. (63.) Zyklus
Jahr des Feuer-Tigers 丙寅 (am Beginn des Jahres Holz-Büffel 乙丑) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 388/389 (Jahreswechsel April) |
| Iranischer Kalender | 404/405 |
| Islamischer Kalender | 416/417 (Jahreswechsel 21./22. Februar) |
| Jüdischer Kalender | 4786/87 (14./15. September) |
| Koptischer Kalender | 742/743 |
| Malayalam-Kalender | 201/202 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1336/37 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1337/38 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 1064 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1082/83 (Jahreswechsel April) |
Im Jahr 1026 unternimmt der ostfränkisch-deutsche König Konrad II. seinen ersten Italienzug, auf dem er in Mailand mit der Eisernen Krone zum König von Italien gekrönt wird und die oberitalienischen Markgrafen langsam zur Aufgabe ihrer Opposition ihm gegenüber bewegen kann.
Anfang des Jahres zieht der ostfränkisch-deutsche König Konrad II. von seinem Winterlager in Aachen über Trier nach Augsburg und sammelt im Februar ein Heer für seinen ersten Italienzug. In seinem Gefolge befinden sich auch die Erzbischöfe Aribo von Mainz und Pilgrim von Köln. Konrads achtjähriger Sohn Heinrich wird mit Zustimmung der anwesenden Fürsten zum Nachfolger seines Vaters ausgerufen und für die Zeit seiner Abwesenheit der Obhut und Erziehung des Bischofs Bruno von Augsburg anvertraut.
Am 23. März befindet sich der Tross nach einer erfolglosen Belagerung von Pavia in Mailand und Konrad wird dort von Erzbischof Aribert mit der Eisernen Krone zum König von Italien gekrönt. Von Mailand zieht Konrad nach Vercelli, wo er am 10. April das Osterfest mit seinem Getreuen Leo von Vercelli feiert. Im Juni verweilt Konrad mit seinem Heer in Ravenna, wo es zu einem Kampf zwischen den einquartierten Fremden und den Ravennaten kommt. Konrad zieht sich nach Norden zurück, um die Gefährdung seines Heeres durch die Sommerhitze zu mindern. Zum Herbstbeginn verlässt Konrad sein Sommerlager und durchzieht das lombardische Tiefland von der Etsch bis an die burgundische Grenze. Weihnachten feiert er in Ivrea. Im Winter beenden die Markgrafen Oberitaliens ihre Opposition und treten mit Ausnahme Pavias auf die Seite des Königs.
Hischam III. aus der Dynastie der Umayyaden wird nach langen Verhandlungen zwischen den Statthaltern der Grenzmarken und der Bevölkerung von Córdoba als neuer Kalif von Córdoba gewählt. Er kann jedoch nicht in die Stadt einziehen, weil sie von den Berbertruppen der Hammudiden unter dem in Málaga residierenden Yahya al-Mutali besetzt ist.
Über die Schlacht am Helgeå, die 1025, 1026 oder 1027 vermutlich an der Flussmündung des Helge å stattfindet, ist wenig bekannt. Teilnehmer sind Knut der Große, Herrscher über das Anglo-Skandinavische Reich, der norwegische König Olav II. Haraldsson und der schwedische Herrscher Anund Jakob. Wer allerdings auf wessen Seite gegen wen kämpft, ist historisch umstritten. Auch der Ausgang der Schlacht ist nicht eindeutig überliefert.
Mit dem Tod von Otto Wilhelm am 21. September wird sein ältester überlebender Sohn Rainald I. Graf von Burgund.
Richard III. folgt seinem Vater Richard II. nach dessen Tod als Herzog der Normandie.
Der chinesische Kaiser Song Renzong erlässt ein Edikt zur Wiederbelebung der Akupunktur, deren Ansehen in den letzten Jahrhunderten stark gesunken ist. Er beauftragt den Arzt Wang Weiyi mit dieser Aufgabe.