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1360 | |
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schließen den Frieden von Brétigny im Hundertjährigen Krieg. | |
| 1360 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 808/809 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1352/53 |
| Azteken-Kalender | 10. Rohre – Matlactli Acatl (bis Ende Januar/Anfang Februar 9. Kaninchen – Chicuhnahui Tochtli) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 1903/04 (südlicher Buddhismus); 1902/03 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 67. (68.) Zyklus
Jahr der Metall-Ratte 庚子 (am Beginn des Jahres Erde-Schwein 己亥) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 722/723 (Jahreswechsel April) |
| Iranischer Kalender | 738/739 |
| Islamischer Kalender | 761/762 (Jahreswechsel 10./11. November) |
| Jüdischer Kalender | 5120/21 (11./12. September) |
| Koptischer Kalender | 1076/77 |
| Malayalam-Kalender | 535/536 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1670/71 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1671/72 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 1398 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1416/17 |
Im Jahr 1360 wird mit dem von Papst Innozenz VI. vermittelten Frieden von Brétigny die erste Etappe des Hundertjährigen Krieges zwischen Frankreich und England beendet. Eine fast zehnjährige Waffenruhe beginnt. Der seit vier Jahren in englischer Gefangenschaft befindliche französische König Johann II. wird gegen ein Lösegeld freigelassen. Der englische König Edward III. verzichtet im Gegenzug auf den französischen Thron.
In Venedig bricht rund sieben Jahre nach Ende des Schwarzen Todes neuerlich die Pest aus.
Zwischen England und Frankreich kommt es am 8. Mai unter Beteiligung von Papst Innozenz VI. mit dem Frieden von Brétigny zu einem detaillierten Vertrag, der die erste Etappe des Hundertjährigen Krieges beendet und für eine fast zehnjährige Waffenruhe sorgt. Für den seit vier Jahren in englischer Haft befindlichen französischen König Johann II. wird ein Lösegeld ausgehandelt, angezahlt und mehrere Geiseln, darunter drei Söhne des Königs, gestellt, woraufhin Johann freigelassen wird. Außerdem erhält der englische König die Gascogne, das Limousin, Calais und weitere Gebiete im Norden und Westen Frankreichs, die französische Seite verzichtet auf die Souveränität über diese Gebiete. Im Gegenzug verzichtet der englische König Edward III. auf seinen Anspruch auf den französischen Thron.
Abu Said lässt Ismail II., den er im Vorjahr zum Emir von Granada erhoben hat, ermorden, und besteigt unter dem Namen Muhammad VI. selbst den Thron des Nasridenreichs. Der im Vorjahr gestürzte Muhammad V. wirbt inzwischen um Unterstützung der Meriniden in Marokko und beim christlichen Königreich Kastilien.
