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1482 | |
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wird Burgund aufgeteilt. | |
Ginkaku-ji als seinen Ruhesitz. | |
| 1482 in anderen Kalendern | |
| Armenischer Kalender | 930/931 (Jahreswechsel Juli) |
| Äthiopischer Kalender | 1474/75 |
| Aztekischer Kalender | 2. Haus – Ome Calli (bis Ende Januar/Anfang Februar: 1. Feuerstein – Ce Tecpatl) |
| Buddhistische Zeitrechnung | 2025/26 (südlicher Buddhismus); 2024/25 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana) |
| Chinesischer Kalender | 69. (70.) Zyklus
Jahr des Wasser-Tigers 壬寅 (am Beginn des Jahres Metall-Büffel 辛丑) |
| Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) | 844/845 (Jahreswechsel April) |
| Iranischer Kalender | 860/861 |
| Islamischer Kalender | 886/887 (Jahreswechsel 19./20. Februar) |
| Jüdischer Kalender | 5242/43 (13./14. September) |
| Koptischer Kalender | 1198/99 |
| Malayalam-Kalender | 657/658 |
| Seleukidische Ära | Babylon: 1792/93 (Jahreswechsel April)
Syrien: 1793/94 (Jahreswechsel Oktober) |
| Spanische Ära | 1520 |
| Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) | 1538/39 (Jahreswechsel April) |


Diether von Isenburg, Erzbischof und Kurfürst von Mainz und damit gleichzeitig Erzkanzler des Heiligen Römischen Reichs, stirbt am 7. Mai. Schon am nächsten Tag wird Adalbert von Sachsen sein Nachfolger. Da er jedoch mit 15 Jahren noch nicht das formelle Alter für eine Bischofsweihe hat, wird er vorläufig nur als Administrator eingesetzt.

Durch den Münsinger Vertrag vom 14. Dezember werden die beiden Teile, in die die Grafschaft Württemberg seit dem Nürtinger Vertrag von 1442 zerfallen ist, wiedervereinigt. Die Erbstreitigkeiten zwischen dem Uracher und dem Stuttgarter Teil werden damit nach 40 Jahren beigelegt. Der in Urach residierende Graf Eberhard V. im Bart, übernimmt die Regierung des Landes und verlegt die Residenz nach Stuttgart, die Hauptstadt des anderen Landesteils. Die Erbfolge wird auf den amtierenden Grafen im Stuttgarter Landesteil Eberhard VI. festgelegt. Mit dem Vertrag, der unter Beteiligung von Vertretern der württembergischen Landstände ausgehandelt wird, werden die Unteilbarkeit des Landes und die Primogenitur in Württemberg rechtsverbindlich festgelegt. Der Münsinger Vertrag verhindert die Zersplitterung Württembergs und schafft so eine wichtige Voraussetzung für die Erhebung Württembergs zum Herzogtum im Jahr 1495.
Zwischen 1481 und 1482 wird Sandro Botticelli von Papst Sixtus IV. nach Rom berufen. In einem Team mit Perugino, Domenico Ghirlandaio, Luca Signorelli und anderen stattet er die neu errichtete Sixtinische Kapelle mit großen Wandgemälden, welche Ereignisse aus dem Leben Jesu und des Moses darstellen, und mit Porträts früherer Päpste aus.
