373P/Rinner

Komet
373P/Rinner
Orbit von P/2011 W2 (Rinner)
Eigenschaften des Orbits (Animation)
Epoche: 15. Februar 2014 (JD 2.456.703,5)
Orbittyp kurzperiodisch (< 200 Jahre)
Numerische Exzentrizität 0,39368
Perihel 2.3054 AE
Aphel 5.29925 AE
Große Halbachse 3.80234 AE
Siderische Umlaufzeit 7.41 a
Neigung der Bahnebene 13.7706°
Periheldurchgang 9. April 2019
Geschichte
EntdeckerClaudine Rinner
Datum der Entdeckung 28. November 2011
Ältere Bezeichnung P/2011 W2 (Rinner), Rinner 1, PK11W020, P/2018 R2 (Rinner)
Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten von JPL Small-Body Database Browser. Bitte auch den Hinweis zu Kometenartikeln beachten.

373P/Rinner, provisorische Bezeichnung P/2011 W2 (Rinner), ist ein periodischer Komet, der zur Jupiter-Familie gehört. Er wurde am 28. November 2011 von der Amateurastronomin Claudine Rinner entdeckt.

Rinner installierte ihr 500-mm-Newtonteleskop zusammen mit einer CCD-Kamera vom Typ STL11000 in der Sternwarte in Oukaïmeden im Hohen Atlas in Marokko. Dies wurde durch eine Zusammenarbeit mit der Cadi Ayyad-Universität, Marrakesch innerhalb des MOSS-Projektes (MOSS = Morocco Oukaimeden Sky Survey) möglich. Rinner steuerte das Teleskop und die Kamera vom Observatorium Ottmarsheim aus.

Zum Zeitpunkt seiner Entdeckung hatte der Komet eine scheinbare Helligkeit von 17,6 mag. Die Größe seines Schweifs wurde auf 1 Bogenminute geschätzt.

Siehe auch

Commons: Claudine Rinner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ 373P/Rinner bei ssd.jpl.nasa.gov. Abgerufen am 20. August 2022.
  2. ↑ Journée de la femme: Claudine Rinner, découvreuse d'astéroïdes bei futura-sciences.com. Abgerufen am 15. August 2022.
  3. ↑ Le projet MOSS (2011-2018) (Memento vom 28. März 2020 im Internet Archive) bei media.afastronomie.fr. Abgerufen am 15. August 2022.
  4. ↑ COMET P/2011 W2 (RINNER) bei cbat.eps.harvard.edu. Abgerufen am 11. August 2022.
  5. ↑ Une astronome amateur française découvre une comète bei maxisciences.com. Abgerufen am 23. Juli 2025 (französisch).
  6. ↑ En bref: cocorico, enfin une comète française! bei futura-sciences.com. Abgerufen am 15. August 2022.