Aïda Ruilova

Aïda Ruilova (* 1974 in Wheeling, West Virginia) ist eine amerikanische Künstlerin. Sie lebt und arbeitet in New York.

Biografie und Arbeit

Ruilova hat an der University of South Florida, Tampa und der School of Visual Arts, New York studiert. Ausgehend von ihrem frühen Engagement in verschiedenen Independent Avantgard-Rock Formationen begann Ruilova Ende der 1990er Jahre mit Video zu arbeiten und zu experimentieren, wobei die Musik im Sinne einer besonderen, mit der Schnitttechnik verbundenen Rhythmisierung und dem Sounddesign ihrer Filme weiterhin ein wichtiger Bestandteil ihrer Praxis blieb. Heute ist sie hauptsächlich bekannt als Videokünstlerin, allerdings arbeitet sie auch in anderen Medien wie Skulptur, Zeichnung oder Grafik, die sie in ihren Ausstellungen gemeinsam mit ihren Videos installativ verbindet und visuell als auch auditiv in eine Beziehung setzt. Sexualität, Obsessionen und Gewalt sind ebenso wie cinematografische und popkulturelle Verweise wichtige Bezugsfelder ihres künstlerischen Schaffens.

Sie war mit dem amerikanischen Künstler Raymond Pettibon verheiratet.

2006 wurde sie für den Hugo Boss Preis für zeitgenössische Kunst nominiert.

Einzelausstellungen (Auswahl)

Gruppenausstellungen (Auswahl)

Anmerkungen

  1. ↑ Aïda Ruilova. Abgerufen am 14. Februar 2018.
  2. ↑ Hammer Projects: Aïda Ruilova - Hammer Museum. Abgerufen am 14. Februar 2018 (englisch).
  3. ↑ https://www.vice.com/en_au/article/kwxvmx/artist-ada-ruilova-gets-to-the-black-heart-of-50s-femininity-and-death
  4. ↑ Aïda Ruilova | GALERIE GUIDO W. BAUDACH. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2013; abgerufen am 14. Februar 2018 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  5. ↑ Aïda Ruilova Exhibitions. Abgerufen am 14. Februar 2018.
  6. ↑ Haus der Kunst. Abgerufen am 14. Februar 2018 (englisch).
  7. ↑ Aïda Ruilova | GALERIE GUIDO W. BAUDACH. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2013; abgerufen am 14. Februar 2018 (englisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.