ALSG-Syndrom

Klassifikation nach ICD-10
Q10.4 Fehlen und Agenesie des Tränenapparates
Q38.4 Angeborene Fehlbildungen der Speicheldrüsen und Speicheldrüsenausführungsgänge
{{{03-BEZEICHNUNG}}}
{{{04-BEZEICHNUNG}}}
{{{05-BEZEICHNUNG}}}
{{{06-BEZEICHNUNG}}}
{{{07-BEZEICHNUNG}}}
{{{08-BEZEICHNUNG}}}
{{{09-BEZEICHNUNG}}}
{{{10-BEZEICHNUNG}}}
{{{11-BEZEICHNUNG}}}
{{{12-BEZEICHNUNG}}}
{{{13-BEZEICHNUNG}}}
{{{14-BEZEICHNUNG}}}
{{{15-BEZEICHNUNG}}}
{{{16-BEZEICHNUNG}}}
{{{17-BEZEICHNUNG}}}
{{{18-BEZEICHNUNG}}}
{{{19-BEZEICHNUNG}}}
{{{20-BEZEICHNUNG}}}
{{{21-BEZEICHNUNG}}}
ICD-10 online (WHO-Version 2019)

Das ALSG-Syndrom, Akronym für Aplasie der Glandula Lacrimalis und Speicheldrüsen (Glandula salivaria), ist eine sehr seltene angeborene Erkrankung mit Aplasie der Tränen- und Speicheldrüsen.

Die Erstbeschreibung stammt aus dem Jahre 1928 von W. R. Ramsey.

Das Akronym wurde im Jahre 2007 von der schwedischen Humangenetikerin Miriam Entesarian und Mitarbeiterinnen vorgeschlagen.

Verbreitung

Die Häufigkeit wird mit unter 1 zu 1.000.000 angegeben, die Vererbung erfolgt autosomal-dominant.

Ursache

Der Erkrankungen liegen Mutationen im FGF10-Gen auf Chromosom 5 Genort p12 zugrunde, welches für einen Fibroblasten-Wachstumsfaktor kodiert.

Mutationen in diesem Gen finden sich auch beim LADD-Syndrom.

Klinische Erscheinungen

Klinische Kriterien sind:

Literatur

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 Eintrag zu Tränen- und Speicheldrüsenaplasie. In: Orphanet (Datenbank für seltene Krankheiten)
  2. ↑ W. R. Ramsey: A case of hereditary congenital absence of the salivary glands. In: American Journal of Diseases of Children. Bd. 28, S. 440, 1924.
  3. ↑ M. Entesarian, J. Dahlqvist, V. Shashi, C. S. Stanley, B. Falahat, W. Reardon, N. Dahl: FGF10 missense mutations in aplasia of lacrimal and salivary glands (ALSG). In: European Journal of Human Genetics. Band 15, Nummer 3, März 2007, S. 379–382, doi:10.1038/sj.ejhg.5201762, PMID 17213838.
  4. ↑ Aplasia of lacrimal and salivary glands. In: Online Mendelian Inheritance in Man. (englisch)