| ASC 09 Dortmund | |
|---|---|
| Name | ASC 09 Dortmund – Sport-Club Aplerbeck 09 e. V. |
| Vereinsfarben | Blau-Weiß |
| Gründung | 1909 |
| Vereinssitz | Dortmund-Aplerbeck, Nordrhein-Westfalen |
| Mitglieder | 2000 (Stand: 2021) |
| Abteilungen | elf |
| Vorsitzender | Michael Linke |
| Website | asc09dortmund.de |
Der ASC 09 Dortmund (offiziell: ASC 09 Dortmund – Sport-Club Aplerbeck 09 e. V.) ist ein Sportverein aus dem Dortmunder Stadtteil Aplerbeck. Der Verein wurde im Jahre 1909 gegründet. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß. Die Basketballmannschaft spielte sechs Jahre in der 2. Bundesliga. Die Fußballmannschaft stieg 2014 in die fünftklassige Oberliga Westfalen auf. Die Handballmannschaft der Frauen spielte in der 3. Liga.
Der Verein wurde im Jahre 1909 als SC Aplerbeck 09 gegründet und trägt seit dem Jahre 2006 seinen heutigen Namen. Die Vereinsfarben sind Blau und Weiß. Der ASC 09 Dortmund hat (Stand: 2021) 2000 Mitglieder in elf Abteilungen und ist damit der drittgrößte Sportverein der Stadt. Neben Basketball, Fußball und Handball bietet der Verein noch die Sportarten Darts, Gymnastik, Mountainbike, Radsport, Schwimmen, Tischtennis, Volleyball und Wandern an.
Die Basketballabteilung des ASC 09 Dortmund wurde im September 1962 gegründet. Zwanzig Jahre später gelang der Männermannschaft der Aufstieg in die 2. Bundesliga Nord, wo das Team gleich in der Aufstiegssaison 1982/83 mit Rang sechs den größten sportlichen Erfolg erzielte. Ein Jahr später stiegen die Aplerbecker als abgeschlagener Tabellenletzter wieder ab. Der Wiederaufstieg gelang erst im Jahre 1989 unter Trainer Volker Aßhoff. Die Mannschaft konnte allerdings nur kurzzeitig die lokale Vorherrschaft im Basketball erringen, denn schon im Jahre 1990 stieg der Lokalrivale SVD 49 Dortmund in die 2. Bundesliga Nord auf und schaffte zwei Jahre später den Aufstieg in die Bundesliga. In der folgenden Saison 1992/93 stiegen die Aplerbecker aus der 2. Bundesliga ab.
Heute spielt sowohl die erste Männer- als auch die erste Frauenmannschaft in der Oberliga Westfalen. Im Juni 2013 schloss sich die Basketballabteilung der CVJM Berghofen den Basketballern des ASC 09 Dortmund an. Heimspielstätte ist die Sporthalle der Albrecht-Dürer-Realschule. Die Ü-40-Frauenmannschaft, die eine Spielgemeinschaft mit den VfL AstroStars Bochum bildet, wurde von 2010 bis 2012 dreimal in Folge Deutscher Meister.
| Fußball | |||
| Spielstätte | Urlaubsguru-Stadion | ||
| Plätze | 2000 | ||
| Cheftrainer | Marco Stiepermann | ||
| Liga | Oberliga Westfalen | ||
| 2025/26 | 3. Platz | ||
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Die Fußballer des ASC 09 Dortmund spielten jahrzehntelang auf lokaler Ebene. Erstmals gelang im Jahre 1961 der Aufstieg in die Bezirksklasse. Dort wurden die Aplerbecker 1963, 1966 und 1967 jeweils Vizemeister hinter SuS Derne, Blau-Weiß Huckarde bzw. Germania Lütgendortmund. Schließlich gelang dann 1968 der Aufstieg in die seinerzeit viertklassigen Landesliga Westfalen, aus der die Mannschaft zwei Jahre später wieder absteigen musste. Zurück in der Bezirksklasse kam die Mannschaft nicht über Mittelmaß hinaus und stieg 1975 in die 1. Kreisklasse ab. Zwei Jahre später gelang dann der Wiederaufstieg, bevor es nach weiteren Jahren mit Mittelfeldpositionen 1982 wieder runter in die Kreisliga A ging. Nach insgesamt vier Vizemeisterschaften gelang dann 1995 der nächste Aufstieg in die Bezirksliga, wo sich die Aplerbecker zwei Jahre behaupten konnten.
Im Jahre 2000 gelang dann zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte der Aufstieg in die Bezirksliga, dem drei Jahre später die Rückkehr in die Landesliga folgte. Im Jahre 2006 ging es wieder hinunter in die Bezirksliga, nachdem die Aplerbecker am letzten Spieltag beim direkten Konkurrenten SSV Südfeldmark mit 2:3 verlor. In der folgenden Spielzeit 2006/07, der ersten unter dem heutigen Namen gelang der direkte Wiederaufstieg, dem ein Jahr später unter Spielertrainer Hannes Wolf der Durchmarsch in die Verbandsliga Westfalen folgte. Gleich in der Aufstiegssaison 2008/09 wurde die Mannschaft Dritter hinter der TSG Sprockhövel und dem DSC Wanne-Eickel. In den folgenden Jahren konnte sich die Mannschaft im Mittelfeld der seit 2008 Westfalenliga genannten Spielklasse etablieren. 2014 gelang der Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Am letzten Spieltag schlugen die Aplerbecker den Lokalrivalen FC Brünninghausen, während Konkurrent 1. FC Kaan-Marienborn gleichzeitig nur 0:0 beim SV Holzwickede spielte.
Drei Jahre später erreichte die Mannschaft nur aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber dem SuS Neuenkirchen und dem SC Roland Beckum den Klassenerhalt. Die Aplerbecker starteten in die folgende Saison 2017/18 als Abstiegskandidat, wurde aber zur Überraschungsmannschaft und gingen als Tabellenzweiter in die Winterpause. Doch die Dortmunder hatten Pech. Am letzten Spieltag waren die Aplerbecker als Tabellenführer spielfrei, so dass sowohl der SV Lippstadt 08 als auch der 1. FC Kaan-Marienborn vorbeiziehen konnten. Großen Anteil am Aufschwung hatten die Torjäger Maximilian Podehl und Kevin Brümmer, die 22 bzw. 19 Tore erzielten. In der folgenden Saison 2018/19 wurde die Mannschaft erneut Dritter. Die Aplerbecker erreichten in der Saison 2022/23 erstmals das Halbfinale des Westfalenpokals, unterlagen dort allerdings im eigenen Stadion dem späteren Pokalsieger FC Gütersloh mit 0:1. In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 wurde die Mannschaft erneut jeweils Dritter der Oberliga Westfalen.

Heimspielstätte des ASC 09 Dortmund ist seit 1925 das Aplerbecker Waldstadion. Seit 2020 trägt die Spielstätte den Namen Urlaubsguru-Stadion. Das Stadion hat eine Kapazität von 2000 Zuschauern und ist ein reines Fußballstadion ohne Laufbahn. Auf der Haupttribüne befinden sich 250 Sitzplätze. Zwischen 1991 und 1997 spielte der VfR Sölde seine Heimspiele in der Oberliga Westfalen im Aplerbecker Waldstadion, da Söldes eigenes Stadion, der Sportpark Rosengarten, nicht oberligatauglich war. Nach dem Aufstieg der Fußballerinnen der SpVg Berghofen in die 2. Bundesliga wurden die Heimspiele der Saison 2020/21 im Aplerbecker Waldstadion ausgetragen.
| Voller Name | ASC 09 Handball | ||
| Gegründet | |||
| Halle | Sporthalle Aplerbeck 1 | ||
| Plätze | 450 | ||
| Trainer | Marcel Schatten | ||
| Liga | Regionalliga Westfalen | ||
| 2024/25 | |||
| Rang | Meister | ||
| Website | asc-09-dortmund.de | ||
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Die Handballerinnen des ASC 09 Dortmund spielten ab dem Jahre 2011 in der viertklassigen Oberliga Westfalen. Zwei Jahre später wurde die Mannschaft Vizemeister hinter dem TSV Hahlen. 2014 gewann die Mannschaft die Westfalenmeisterschaft mit sieben Punkten Vorsprung auf den TV Verl und stieg in die 3. Liga West auf. Bereits drei Spieltage vor Saisonende konnten die Dortmunderinnen im direkten Duell den Aufstieg sicherstellen. Darüber hinaus qualifizierte sich die Mannschaft erstmals für den DHB-Pokal der Frauen, wo die ASC-Handballerinnen in der ersten Runde bei der HSG Menden-Lendringsen antreten mussten. Das Spiel beim Oberligisten verloren die Dortmunderinnen deutlich mit 25:37. In der 3. Liga West mussten die Dortmunderinnen nach nur einem Jahr als Drittletzter wieder absteigen. Zwei Punkte fehlten am Saisonende auf die TSG Ober-Eschbach. 2019 wurde der ASC 09 Vizemeister der Oberliga hinter dem Königsborner SV.
In der Saison 2019/20 belegte die von Tobias Genau trainierte Mannschaft den dritten Platz, ehe die Saison aufgrund der Corona-Pandemie abgebrochen wurde. Durch die vom HV Westfalen erarbeitete Quotenregelung wurde dem Team eine Wildcard zum Aufstieg ermöglicht. Nachdem Rückzug des HC Rödertal II konnte die Mannschaft zum zweiten Mal nach 2014 wieder in die 3. Liga aufsteigen. Nach dieser Saison verließ Tobias Genau die Mannschaft und schloss sich dem Verbandsligaaufsteiger HVE Villigst-Ergste an. Nach einer erfolglosen Abstiegsrunde musste man nach der Saison 2021/22 wieder absteigen. Drei Jahre später sicherten sich die Dortmunderinnen die Meisterschaft der Regionalliga Westfalen, verpassten aber in der Aufstiegsrunde die Rückkehr in die 3. Liga.

Heimspielstätte ist die Sporthalle Aplerbeck 1 neben der Albrecht-Dürer-Realschule. Mit über 30 Mannschaften stellt der ASC 09 die größte Handballabteilung Dortmunds. Die erste Männermannschaft tritt seit dem Abstieg im Jahre 2013 in der Bezirksliga an. Nach drei Jahren wurde der Wiederaufstieg in die Landesliga ohne eine einzige Niederlage geschafft. Die männliche B-Jugend des ASC qualifizierte sich im Jahre 2008 für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft, scheiterte aber bereits in der ersten Runde an der HG Oftersheim/Schwetzingen. Zwei Jahre später erreichte die weibliche A-Jugend die Endrunde um die deutsche Meisterschaft und scheiterte in der ersten Runde an der SG Oeversee-Jarplund-Weding.
Der Hammerwerfer Karsten Kobs wurde 2007 Zweiter und 2008 Dritter bei der deutschen Meisterschaften. Renate Schubert wurde bei den deutschen Meisterschaften 1964 Vierte im Speerwurf. Drei Jahre später wurde die Mannschaft des damals noch Aplerbecker SC 09 genannten Vereins Vierter im 50-km-Gehen.