| A Reason for Now | ||||
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| Studioalbum von Vibravoid | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
Frühjahr 2026 | |||
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Format(e) |
LP, CD, Digitale Distribution | |||
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43:41 | ||||
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Vibravoid | ||||
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A Reason for Now ist das zwanzigste Studioalbum der Düsseldorfer Neo-Psychedelic Rock und Neo-Kraut Rock Band Vibravoid. Es erschien am 18. September 2026 über das deutsche Independent-Label Tonzonen Records. Das Album kombiniert Elemente der Popmusik, des Psychedelic Rock der 1960er-Jahre und Einflüsse der Düsseldorfer Schule.
Das Album folgte ein Jahr nach dem Vorgänger Remove the Ties (2025). Der Song Strassenbahn wurde für die Jubiläumsshow am 16. Januar 2026 im Düsseldorfer Ratinger Hof komponiert und mit Vom Ritchie und Ufo Walter als Gastmusiker uraufgeführt. Die CD-Edition sowie die CD-Beilage enthält den experimentellen Kurzfilm Im Zeichen des Zwilling, der ab Ende 2018 von der Band produziert und 2019 uraufgeführt wurde. Die Veröffentlichung nutzt hierfür das heute weitgehend obsolete Format einer Enhanced CD, welche eine Software-Anwendung enthält, um den Film in einem eigenständigen Player abzuspielen. Auf alten Computern wird die CD als Autostart geöffnet. Die grafische Gestaltung des Vinyl-Tonträgers umfasst ein Wendecover, das zwei unterschiedliche Frontseiten bietet, wobei die Öffnung jeweils auf der rechten Seite liegt. Das Album wurde Ende 2025 bis Frühjahr 2026 im Düsseldorfer Vibravoid Studio aufgenommen und produziert. Für die Aufnahmen kamen analoge Effektgeräte und Vintage-Instrumente wie Vox Phantom VI und XII Gitarren, Vox Mark VI Gitarren, Vox Mark IV Bass, Vox Continental und Vox Super Continental Orgeln, Mellotron und Theremin zum Einsatz.
Das Album erschien in zwei limitierten LP-Varianten: einer Auflage von 300 Exemplaren auf „Flower Power“-Vinyl sowie einer Auflage von 700 Exemplaren auf „Love Glow“-Vinyl. Beiden Schallplatten-Editionen liegen jeweils ein Poster, ein Insert sowie die Enhanced-CD-Version des Albums bei. Die reguläre CD-Ausgabe erschien in einem sechsseitigen Digi-Sleeve.
Bernd Sievers bezeichnete die 1988 gegründete Düsseldorfer Formation um Christian „Der Doktor“ Koch im Musikmagazin Eclipsed als den „Inbegriff des Neo-Psychedelic überhaupt“. Er beschrieb die Band zudem nicht nur als eine der produktivsten Psychedelic-Bands, sondern auch als eine der kreativsten. Auch das Album A Reason for Now spreche alle Sinne an, wobei acht der neun Lieder als ein „ebenso dreckiger wie verspielter, ebenso melodischer wie groovender Psych-Artrock“ charakterisiert wurden.
Das Musikmagazin Classic Rock stellte fest, dass es der Band vor allem darum zu gehen scheint, „die Liebe zu eingängigen Psych-Rock-Songs zu betonen“. Das Magazin wies zudem auf den Einsatz von „Fuzz-Gitarren und schwirrenden Orgel-Sounds“ hin, die den „Retro-Geist“ der Musik prägen, und zog beim elfminütigen Abschlussstück Straßenbahn eine Parallele zu Kraftwerks Autobahn als Huldigung an die Musikhistorie der gemeinsamen Heimatstadt Düsseldorf.
Uwe Schleifenbaum merkte in der September-Ausgabe des Musikmagazins Good Times an, dass diese musikalische Vielseitigkeit maßgeblich dafür gesorgt habe, dass die Band um Gründungsmitglied Christian Koch beständig erfolgreich bleibe und sich mit jedem Album neu erfinden könne.
Matthias Bosenick hob im Musikmagazin KrautNick hervor, dass das Album die Hörerschaft sofort mitziehe und eine hohe Energie versprühe. Als zentrale Aussage betonte der Rezensent, dass man gar nicht richtig festmachen könne, welche Genres die Band eigentlich ansprechen wolle, was die eigentliche Stärke der Veröffentlichung ausmache.
Andrea Valentini beschrieb das Album im italienischen Musikmagazin Rumore als angenehm und frisch. Er hob hervor, dass es der Band in einem traditionell stark festgelegten Genre gelinge, sehr eingängige Stücke mit einem energischen Garage-Rock-Einschlag und einer heiteren Grundstimmung zu verbinden.
Nathan Rose vom US-amerikanischen Pow Magazine bewertete A Reason for Now positiv und bezeichnete es als eines der bislang besten Alben der Band. In seiner Rezension beschrieb er den Musikstil als eine Kombination aus Elementen des Psychedelic Rock der späten 1960er-Jahre und modernen Produktionstechniken. Neben den Liedstrukturen hob Rose vor allem die visuelle Aufmachung der verschiedenen Sammler-Editionen sowie die Beigabe des Kurzfilms und des begleitenden historischen Buches hervor.
Chris Strieder bezeichnete das Album im Webzine darkstars.de als Fortführung des Stils der Band, die er als Pioniere des europäischen Neo-Krautrocks beschrieb, und hob die Vorabsingle All the Scars Inside als Pop-Single hervor.
Das griechische TimeMachine Productions beschrieb das Album als eine klangliche Kombination aus Elementen des Psychedelic Rock der Jahre 1966 bis 1968, Fuzz-Effekten und modernen Rhythmen. Rezensent Michalis betonte zudem den stark tanzbaren und groove-orientierten Charakter der Produktion und ordnete insbesondere das elfminütige Abschlussstück Strassenbahn als eine Fusion aus elektronischer Musik, Space Rock und Krautrock ein.
Peter Roith vom Online-Musikmagazin eR-eM-online bewertete das Album positiv und beschrieb es als ein Experiment, welches die „Popmusik zur neuen Droge“ erkläre. Der Rezensent hob hervor, dass die Produktion weniger auf eine klassische Songdramaturgie setze, sondern vielmehr durch Atmosphäre und eine „hypnotische Grundspannung“ geprägt sei. Zudem wertete er das Werk als den Versuch, aus dem „alten Zukunftsversprechen“ der elektronischen Musik etwas Unberechenbares herauszuholen. Positiv vermerkt wurde am Ende seiner Besprechung auch die Beigabe des Kurzfilms von Bandkopf Christian „Dr. Koch“.
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