| Bisameibisch | ||||||||||||
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Bisamstrauch (Abelmoschus moschatus), Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Abelmoschus | ||||||||||||
| Medik. |


Der Bisameibisch (Abelmoschus) ist eine Pflanzengattung, die zur Familie der Malvengewächse (Malvaceae) gehört. Die Arten sind in subtropischen und tropischen Gebieten des südlichen und südöstlichen Asiens und im nördlichen Australien beheimatet.
Die Bisameibisch-Arten sind ein-, zwei- oder mehrjährige krautige Pflanzen, die Wuchshöhen von 0,2 bis 4 m erreichen. Die Pflanzen sind oft behaart. Die wechselständig und spiralig angeordneten, gestielten Laubblätter sind meist drei- bis siebenlappig. Nebenblätter sind vorhanden.
Die Blüten stehen meist einzeln in den Blattachseln. Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig. Der Außenkelch ist fünf- bis fünfzehnlappig. Die fünf grünen Kelchblätter sind verwachsen. Die fünf intensiv gefärbten Kronblätter sind trichterförmig verwachsen. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna. Fünf Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Die Bestäubung erfolgt durch Insekten (Entomophilie).
Es wird eine meist behaarte, 20 bis 50 mm lange Kapselfrucht gebildet, die viele (30 bis 50) Samen enthält.
Die Gattung wurde 1787 vom deutschen Botaniker Friedrich Kasimir Medikus aufgestellt. Er stellte bei einigen Arten der Gattung Hibiscus charakteristische Besonderheiten an Griffel und Narbe fest und nahm dies zum Anlass, eine neue Gattung zu beschreiben. Die Benennung geht zurück auf den moschusartigen Duft der Samenkörner.
Es gibt etwa sechs bis 15 Arten, welche meist in Südostasien beheimatet sind: