Ein Absperrventil (oder Sperrventil) ist eine Armatur zum kontrollierten Öffnen oder Schließen von Durchströmöffnungen oder Rohrleitungen. Es regelt den Durchfluss von Fluiden in Flüssigkeits- und Gasinstallationen.

Es gibt Absperrventile mit:
Abhängig von der „Form der Durchflussöffnung“ kann man unterscheiden:
Der Absperrkörper kann u. a. ausgebildet sein als:

Absperrventile sind manuelle oder motorbetriebene Sperrventile.
In den meisten Fällen wird der Durchfluss nicht wie bei Kugelhähnen mit einer Handbewegung abgesperrt, sondern durch mehrfache Drehung der Spindel kontinuierlich gedrosselt, während sich die Querschnittsfläche der Ventilöffnung allmählich reduziert.
Der Strömungswiderstand (vgl. unten Druckverlustbeiwert) von Absperr- und Regelarmaturen hängt in erster Linie davon ab, wie stark das Medium umgelenkt wird, ob sich der Querschnitt verengt und ob an Kanten Verwirbelungen auftreten.
Wenn der (dimensionslose) Druckverlustbeiwert der Armatur bekannt ist, gilt:
mit

Regeln des Deutscher Vereins des Gas- und Wasserfaches (DVGW) verlangen, dass in Trinkwasserversorgungsanlagen totraumfreie Absperrventile verwendet werden. Das heißt, dass sie keine versteckten Hohlräume oder Ecken haben. Dadurch kann das Wasser nicht an einer Stelle stehen bleiben, so dass sich Bakterien, Pilze oder Legionellen nicht vermehren.


Verglichen mit anderen Stellgeräten hat ein Absperrventil folgende Vorteile:
Nachteile: