Von den verwandten Gattungen zeichnet sich Acmaeodera wie auch Acmaeoderella durch das Fehlen des Schildchens (Scutellum) aus, das im Laufe der Entwicklungsgeschichte verbreitert und mit den Flügeldecken vollständig verwachsen ist. Im Unterschied zu Acmaeoderella ist der Körper weniger walzig, sondern leicht abgeflacht, die Haare sind nicht abgeplattet und der seitliche Rand der Flügeldecken (Epipleuren) sind über dem mittleren Schenkel nicht ausgeschnitten, sondern nur leicht ausgerandet.
Sämtliche Gattungen der Unterfamilie Polycestinae sind auf Blüten spezialisiert. Sie fressen als Käfer die Blütenblätter. Die Larven leben in und ernähren sich von totem, meist trockenem Holz.
Mit weltweit etwa 500 Arten bildet die Gattung Acmaeodera eine der artenreichsten Prachtkäfergattungen. Von manchen Autoren wird die Gattung mit Acmaeoderella zusammengefasst.
In Europa ist die Gattung Acmaeodera mit 57 Arten und Unterarten vertreten, die hauptsächlich in Südeuropa beheimatet sind.
In Mitteleuropa kommt nur die Art Acmaeodera degener vor.