Adaptive Software Development (ASD) ist ein Softwareentwicklungsprozess, der auf das Rapid Application Development (RAD) zurückgeht und dieses verbessern sollte. ASD ist eine Umsetzung des Prinzips der „kontinuierlichen Anpassung“ an immer neue Anforderungen und soll das konventionelle Wasserfallmodell ersetzten.
Das Team soll in kurzer Zeit drei Phasen durchlaufen:
Der Projektstart erfolgt gemeinsam mit dem Kunden. Innerhalb von vier Wochen sollen so viele Features (Softwarefunktionen) wie möglich gemäß der vom Auftraggeber erstellten Prioritätenliste umgesetzt werden. Nach jeder Iteration gibt der Kunde Feedback dazu, ob die Entwicklung seinen Wünschen entspricht. Es wird davon ausgegangen, dass das Team seine volle Leistung abruft. Fehlende Features werden auf den Projektplan referenziert. Eine Überprüfung der Teamleistung erfolgt ebenfalls nach jeder Iteration. Dabei wird die nächste Iteration mit möglichen Verbesserungen geplant. Grundlage dieses Vorgehens ist die hundertprozentige Unterstützung durch das übergeordnete Management.
Die Methode wird heute unter den Adaptive Software Systems weiterverfolgt.