Adolf Groth (* 28. Februar 1855 in Schwerin; † 15. Mai 1934 in Berlin) war ein deutscher Lehrer, Schriftsteller und Übersetzer.
Adolf Groth studierte Philologie an den Universitäten Göttingen, Rostock, Leipzig und Straßburg, wo er schließlich 1878 promoviert wurde. 1879 begann er seine Schullaufbahn als Lehramtskandidat in Straßburg. Er war Mitglied und später Alter Herr des Klassisch-Philologischen Vereins Leipzig im Naumburger Kartellverband.
1880 wurde Groth als Nachfolger von Rudolf Lange an die Kaiserliche Universität Tokio berufen. Er übernahm den Deutsch-Unterricht an der Vorschule der Medizinischen Fakultät. Zwei Jahre später wurde er zum Professor für deutsche Literatur an der Literaturwissenschaftlichen Fakultät ernannt. 1886 kehrte Groth nach Deutschland zurück und wurde Gymnasialprofessor am Königlichen Luisen-Gymnasium in Moabit, Berlin.
Sein erstes Werk mit Bezug zu Japan mit dem Titel Unfertige Gedanken veröffentlichte Adolf Groth 1910. Neben eigens verfassten Schriften wirkte Groth zudem mehrfach als Übersetzer, insbesondere von japanischen Märchen.

Adolf Groth starb 1934 und wurde auf dem Evangelischen Kirchhof Nikolassee beigesetzt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Groth, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Lehrer, Schriftsteller und Übersetzer |
| GEBURTSDATUM | 28. Februar 1855 |
| GEBURTSORT | Schwerin |
| STERBEDATUM | 15. Mai 1934 |
| STERBEORT | Berlin |