Adolf Meier (Zeichner)

Fotoporträt in Meiers 1879 veröffentlichter Selbstbiographie

Karl Heinrich Adolf Meier (* 10. Mai 1808 in Lübeck; † 5. Juni 1896 ebenda) war ein deutscher Lehrer und Zeichner.

Leben

Brand des St.-Annen-Klosters, 1843

Meier war Sohn des Schulleiters Johann Heinrich Meier und Enkel des Lübecker Bürgermeisters Christian Adolph Overbeck. Während seines Studiums wurde er 1828 Mitglied der Jenaischen Burschenschaft und vermutlich 1831 im Kränzchenverein/Burschenschaft Allemannia Berlin. Als promovierter Dr. phil. leitete er von 1854 bis 1874 die von seinem Vater gegründete private Töchterschule in Lübeck. Zuvor war er bereits als Zeichenlehrer an der Schule tätig. Als Zeichner war er ein Schüler Tischbeins. Er zeichnete vor allem Lübecker Stadtansichten und ist daher auch baugeschichtlich für das Stadtbild der Lübecker Altstadt als Welterbe von Bedeutung. Bekannt ist seine Dokumentation des Brandes des St.-Annen-Klosters 1843. Er war ornithologisch sehr interessiert und seit 1852 Mitglied im Verein der Freunde der Naturgeschichte in Mecklenburg, zu dessen Veröffentlichungen er rege beitrug.

Schriften

Zeichnungen

Meier: Moisling (1850)
Meier: Zweiter Fischerbuden (1870)

Literatur

Commons: Karl Heinrich Adolf Meier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Bärbel Ehrmann-Köpke: „Demonstrativer Müßiggang“ oder „rastlose Tätigkeit“? 2010, S. 140 Fn. 290.
  2. ↑ Rüdiger Articus: Hamburger Museum für Archäologie und die Geschichte Harburgs (Helms-Museum): Stadtgeschichte. 1990, S. 44.
Personendaten
NAME Meier, Adolf
ALTERNATIVNAMEN Meier, Karl Heinrich Adolf (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Lehrer und Zeichner
GEBURTSDATUM 10. Mai 1808
GEBURTSORT Lübeck
STERBEDATUM 5. Juni 1896
STERBEORT Lübeck