Adolf Nowak (* 4. August 1941 in Mährisch-Trübau, Landkreis Mährisch Trübau, Reichsgau Sudetenland; † 13. März 2025 in Köln) war ein deutscher Musikwissenschaftler und Hochschullehrer.
Adolf Nowak studierte in Frankfurt am Main, Kiel und Saarbrücken Musikwissenschaft (besonders bei Walter Wiora und Carl Dahlhaus) und Philosophie (besonders bei Hermann Krings); 1969 wurde er mit einer Arbeit über die Musik in der Ästhetik Hegels zum Dr. phil. promoviert. Anschließend arbeitete er als wissenschaftlicher Assistent an der Universität Kiel, ab 1973 an der Freien Universität Berlin (bei Rudolf Stephan), wo er sich 1979 mit einer Schrift über Probleme musikalischer Logik habilitierte. Zudem hatte er Lehraufträge an der Musikhochschule Lübeck und an der Hochschule der Künste Berlin. 1980 folgte er einem Ruf an die Universität Kassel. 1994 übernahm er den Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main, den er bis 2006 als Geschäftsführender Direktor des Instituts innehatte. Für seine Forschungen auf den Gebieten der Musiktheorie, der Musikästhetik und der Neueren Musikgeschichte war die Verbindung von Musikwissenschaft und Philosophie maßgebend.
sowie zahlreiche Artikel zur Theorie und Ästhetik der Musik sowie zur Deutung musikalischer Kunstwerke.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Nowak, Adolf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musikwissenschaftler und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 4. August 1941 |
| GEBURTSORT | Mährisch-Trübau, Landkreis Mährisch Trübau, Reichsgau Sudetenland |
| STERBEDATUM | 13. März 2025 |
| STERBEORT | Köln |