Adolf Treichel

Adolf Treichel

Adolf Otto Treichel (* 26. Oktober 1869 in Riesenburg, Westpreußen; † 1. April 1926 in Danzig) war ein deutscher Politiker und Präsident des Volkstags der Freien Stadt Danzig (25. September 1921 – 30. Juni 1923 und 10. Januar 1924 – 1. April 1926).

Leben

Treichel besuchte das Städtische Realgymnasium zu Elbing und studierte in Königsberg, wo er auch promoviert wurde. Von 1897 bis 1900 war er Lehrer an der Deutschen Real- und Höheren Mädchenschule in Konstantinopel. Im Oktober 1900 wurde er am Städtischen Gymnasium von Danzig angestellt. 1910 wurde Treichel zum Gymnasialprofessor ernannt und von 1921 bis 1926 war er dort Rektor. Während seines Studiums wurde er 1890 Mitglied der Burschenschaft Teutonia Königsberg.

Treichel war verheiratet und hatte mindestens einen Sohn.

Auszeichnungen

Türkischer Osmanje-Orden IV. Klasse, 1900

Werke

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Historische Kommission für Ost- und Westpreussische Landesforschung: Altpreussische Biographie, Bände 1-4, Elwert, 1995, S. 35.
  2. ↑ Staatshandbuch der Freien Stadt Danzig. Verlag des Statistischen Landesamts, Danzig 1926 (gda.pl – Fotografie und Amtszeiten auf den ersten, nicht nummerierten Seiten des Buchs).
  3. ↑ (worldcat.org)
Personendaten
NAME Treichel, Adolf
ALTERNATIVNAMEN Treichel, Adolf Otto (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Politiker; Präsident des Volkstags der Freien Stadt Danzig
GEBURTSDATUM 26. Oktober 1869
GEBURTSORT Riesenburg, Westpreußen
STERBEDATUM 1. April 1926
STERBEORT Danzig