Adolf von Bilfinger

Adolf von Bilfinger
Das Grab von Adolf von Bilfinger und seiner Ehefrau Sophie geborene von Weizsäcker im Familiengrab auf dem Pragfriedhof in Stuttgart

Adolf von Bilfinger (* 5. März 1846 in Rohracker; † 25. Juni 1902 in Stuttgart) war ein württembergischer lutherischer Geistlicher.

Leben

Bilfinger studierte von 1864 bis 1869 evangelische Theologie in Tübingen. Seit 1864 war er Mitglied der Studentenverbindung Tübinger Königsgesellschaft Roigel.

Er wurde 1873 Stadtpfarrer in Oberndorf, 1876 zugleich auch Bezirksschulinspektor. 1878 wechselte er als Garnisonspfarrer nach Ulm, wo er 1889 Dekan und Stadtpfarrer am Münster wurde. 1898 ernannte man ihn zum Stuttgarter Oberhofprediger mit dem Titel eines Prälaten. Außerdem war Bilfinger Mitglied des Evangelischen Konsistoriums sowie Vorstand der Kommission für die Erziehungshäuser.

Bilfinger war seit 1900 auch Vorstand des Vereins für klassische Kirchenmusik.

Bilfingers Ehefrau Sophie (1850–1931) war eine Tochter des Tübinger Theologieprofessors Karl Heinrich Weizsäcker. Zu ihren drei Söhnen gehörte der spätere Staats- und Völkerrechtler Carl Bilfinger.

Veröffentlichungen

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Adolf von Bilfinger in der Deutschen Digitalen Bibliothek
  2. ↑ Tübinger Königsgesellschaft Roigel: Roigelverzeichnis 1929. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 1930, S. 19.
  3. ↑ Ad. Jülicher: Weizsäcker, Karl. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 55, Duncker & Humblot, Leipzig 1910, S. 27–38.
  4. ↑ Eintrag auf www.leo-bw.de.
Personendaten
NAME Bilfinger, Adolf von
KURZBESCHREIBUNG württembergischer lutherischer Geistlicher
GEBURTSDATUM 5. März 1846
GEBURTSORT Rohracker
STERBEDATUM 25. Juni 1902
STERBEORT Stuttgart