| Aidarken Айдаркен Ort in Kirgisistan | ||||
|
| ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Oblus | Batken | |||
| Rajon | Kadamdschai | |||
| Koordinaten | 39° 56′ N, 71° 21′ O | |||
| Einwohner | 10.860 (2022) | |||
| Struktur und Verwaltung | ||||
| Gemeindeart | Stadt | |||
Aidarken (kirgisisch Айдаркен, bis 2006 Chaidarken (Хайдаркен)) ist eine Stadt im kirgisischen Oblus Batken. Laut Volkszählung 2022 hatte Aidarken 10.860 Einwohner.
Bei Aidarken befindet sich ein großes, zur Sowjetzeit erschlossenes Quecksilbervorkommen. 2005 war es die drittgrößte Primärquecksilberproduktionsstätte der Welt. Aufgrund einer Überflutung wurde die Förderung 2009 eingestellt und erst 2019 wiederaufgenommen.
Die Stadt wurde im Jahr 1942 für die Erschließung des Quecksilbervorkommens von Aidarken gegründet. Bis 2006 hieß Aidarken Chaidarken und wird auf Russisch heute noch so genannt. Aidarken wurde im Jahr 2012 zu einer Stadt erhoben. Zuvor war Aidarken eine Siedlung städtischen Typs.
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1970 | 10.385 |
| 1979 | 11.002 |
| 1989 | 11.115 |
| 1999 | 9.148 |
| 2009 | 10331 |
| 2022 | 10860 |
Aidarken liegt in einem Tal, das sich im Westen nach Batken öffnet. Dieses Tal wird im Süden von der Alaikette begrenzt. Im Westen des Ortes fließt ein Fluss vorbei. Aidarken liegt außerdem auf halber Strecke zwischen Kadamdschai und Batken an der Fernstraße von Batken nach Osch. 15 Kilometer westlich des Ortes liegt die usbekische Enklave So'x (gesprochen Soch), durch die auch die Fernstraße führt. Im Zentrum liegt ein kleiner Park.