Vallik besuchte u.a. die Kunstschule in Tartu und machte 1991 auf dem Abendgymnasium in Haapsalu Abitur. Anschließend studierte sie von 1991 bis 1996 an der Universität TartuEstnische Philologie. Sie arbeitete in diversen Anstellungen als künstlerische Gestalterin und Bibliothekarin, von 1996 bis 2004 war sie Gymnasiallehrerin in Haapsalu. Seit 2004 ist sie freiberufliche Schriftstellerin.
Vallik debütierte in Buchform 1990 in einer Kassette „Junge Autoren“ gemeinsam mit Liisi Ojamaa, Triin Soomets, Ruth Jyrjo und Elo Viiding. Hierzu hieß es in einer Rezension, dass „drei Vertreterinnen ihrer Generation und zwei souveräne Autorinnen“ präsentiert würden. Mit den neuen souveränen Stimmen waren Elo Viiding und Triin Soomets gemeint, die später tatsächlich eine feste Größe in der zeitgenössischen estnischen Dichtung wurden. Valliks Gedichte wurde zurückhaltender beurteilt, da sie einer Kritikerin zufolge „auf ihre Kreise, ihre Welt“ beschränkt seien und nicht „in die tiefe dringen.“ Später verglich eine Kritikerin sie mit der finnischen Schriftsteller Anja Snellman.
Ihren größten Erfolg erzielte die Autorin mit der Jugendbuchserie Wie geht’s dir, Ann? und deren beiden Fortsetzungen, die teilweise ins Finnische, Lettische und Litauische übersetzt sind. Ein Kritiker verglich Vallik mit dem britischen Kinderbuchautor Melvin Burgess.