Die Häufigkeit ist nicht bekannt, die Vererbung erfolgt wahrscheinlich autosomal-rezessiv. Das weibliche Geschlecht ist deutlich häufiger betroffen.
Ursache
Der Erkrankung liegen möglicherweise Mutationen im COL3A1-Gen im Chromosom 2 am Genort q32.2 zugrunde. In einigen Fällen wurde eine Störung der Biosynthese von Typ III Kollagen vermutet.
Andere Berichte weisen auf eine Mitbeteiligung des LMNA-Genes hin.
Klinische Erscheinungen
Klinische Kriterien sind:
Krankheitsbeginn im Säuglings- und Kleinkindesalter
T. L. Diepgen, M. Simon: Akrogerie Gottron mit Knochenbeteiligung. In: Der Hautarzt; Zeitschrift für Dermatologie, Venerologie, und verwandte Gebiete. Band 41, Nr. 10, Oktober 1990, S.574–577, PMID 2258301.
1234Bernfried Leiber (Begründer):Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
↑T. Jansen, A. de Paepe, N. Luytinck, G. Plewig: COL3A1 mutation leading to acrogeria (Gottron Type) In: British Journal of Dermatology, Band 142, Nr. 1, Januar 2000, S.178–180, PMID 10819545.
↑S. Hadj-Rabia, J. Mashiah, P. Roll, A. Boyer, P. Bourgeois, P. Khau Van Kien, N. Lévy, A. De Sandre-Giovannoli, C. Bodemer, C. Navarro: A new lamin a mutation associated with acrogeria syndrome. In: Journal of Investigative Dermatology, Band 134, Nr. 8, August 2014, S.2274–2277, doi:10.1038/jid.2014.158, PMID 24687084.
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