Die Akromikrie, von altgriechischἄκροςakros, deutsch ‚äußerst‘ und altgriech. altgriechischμικρόςmikrós, deutsch ‚klein, eng‘, bezeichnet eine sehr seltene angeborene Veränderung mit abnormal kleinen Akren und von Teilen des Skelettsystems, also kleines Gesicht und kleine Hände. Das Gegenteil wird als Akromegalie bezeichnet.
Die Bezeichnung wird heute nicht mehr für ein eigenständiges Krankheitsbild, sondern für ein Symptom verwendet.
Eine Akromikrie kommt im Rahmen folgender Syndrome vor:
X. Cortada, B. G. Kousseff, G. M. Matsumoto: Constricted maxilla and mandible, scoliosis, bowed radii, ulnar hypoplasia, acromicria and microcephaly with mental retardation–a new autosomal recessive syndrome? In: Birth defects original article series, 1982, Band 18, Nr. 3B, S.197–202; PMID 7139102.
H. Goldstein: Treatment of congenital acromicria syndrome in children. In: Archives of pediatrics, Mai 1956, Band 73, Nr. 5, S.153–167; PMID 13328336.
O. Helve: Acromicria, an interesting clinical picture. In: Acta endocrinologica, 1950, Band 5, Nr. 6, S.387–396; PMID 14799113.
↑Bernfried Leiber (Begründer):Die klinischen Syndrome. Syndrome, Sequenzen und Symptomenkomplexe. Hrsg.: G. Burg, J. Kunze, D. Pongratz, P. G. Scheurlen, A. Schinzel, J. Spranger. 7., völlig neu bearb. Auflage. Band2: Symptome. Urban & Schwarzenberg, München u. a. 1990, ISBN 3-541-01727-9.
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