Ala Hlehel (hebräisch עלאא חליחל, arabisch علاء حليحل, DMG ʿAlāʾ Ḥliḥil; * 1974 in Gisch, Israel) ist ein Schriftsteller, Dramatiker und Journalist. Für seinen Roman Sabʿ Rasāʾil ilā Umm Kulṯūm (‚Sieben Briefe an Umm Kulthum‘) erhielt er 2024 einen Katara-Preis für den arabischen Roman.
Hlehel wurde 1974 in Gisch (Galiläa) geboren und studierte Drehbuchschreiben in Tel Aviv sowie Kommunikation und Bildende Kunst an der Universität Haifa. Er arbeitete als Radiomoderator in Haifa, gründete zwei Zeitungen und war Chefredakteur von Fasl al-Maqāl. Zudem ist er Mitbegründer und verantwortlicher Redakteur der arabischsprachigen Kultur- und Politikseite Qadita.net und lebt in Akkon.
Hlehel schreibt überwiegend auf Arabisch. Die Sammlung Qiṣaṣ li-Awqāt al-Ḥāǧa (‚Geschichten für Zeiten der Not‘) erschien 2003. Unter dem Titel al-Ab wa-l-Ibn wa-r-Rūḥ at-Tāʾiha (‚Der Vater, der Sohn und der umherirrende Geist‘) veröffentlichte er 2008 eine kurze Novelle samt fünf Erzählungen. Seine Sammlung ʿAšīqatī as-Sirriyya (‚Carla Bruni – Meine geheime Geliebte‘) liegt in einer jordanischen Verlagsausgabe von 2016 vor; der Textkorpus ist arabisch. Der Roman Ūrfuwār ʿAkkā (‚Au revoir, Akkon‘) wurde auf Arabisch veröffentlicht. Sabʿ Rasāʾil ilā Umm Kulṯūm (‚Sieben Briefe an Umm Kulthum‘) erschien 2023 bei al-Ahlīya in Amman. Inhaltlich setzt der Roman bei der ersten Intifada ein (ab 8. Dezember 1987). Für Sabʿ Rasāʾil ilā Umm Kulṯūm wurde Hlehel 2024 mit dem Katara-Preis ausgezeichnet. Frühe Anerkennung erhielt er außerdem durch die Qattan-Stiftung, darunter für as-Sīrk und Qiṣaṣ li-Awqāt al-Ḥāǧa.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hlehel, Ala |
| KURZBESCHREIBUNG | Schriftsteller, Dramatiker und Journalist |
| GEBURTSDATUM | 1974 |
| GEBURTSORT | Gisch, Galiläa |