
Alain Chamfort (* 2. März 1949 in Paris; eigentlich Alain Joseph Yves Le Govic) ist ein französischer Sänger, Komponist und Schauspieler. Er ist vor allem für seine stilistische Bandbreite innerhalb der französischen Popmusik bekannt, die Einflüsse aus Chanson, Synthpop und New Wave vereint.
Chamfort erhielt früh eine klassische Klavierausbildung und spielte als Jugendlicher in Jazz- und Rockbands, darunter The Dreamers und Murator. Erste Erfolge erzielte er als Pianist für Jacques Dutronc.
In den frühen 1970er Jahren wurde er von Claude François gefördert. Unter dessen Label produzierte er Lieder wie Adieu mon bébé chanteur (1974), die ihm größere Bekanntheit verschafften.
Chamfort veröffentlichte im Laufe seiner Karriere über 40 Titel, die es in die französischen Charts schafften. Besonders in den 1970er Jahren konnte er mehrere Top-10-Hits verzeichnen, darunter:
Seinen kommerziellen Durchbruch erzielte er 1979 mit dem Album Poses und dem von Serge Gainsbourg getexteten Hit Manureva, der Platz 2 der Charts erreichte und sich über eine Million Mal verkaufte.
In den 1980er Jahren etablierte er sich mit Alben wie Amour, année zéro (1981), Secrets glacés (1983) und Tendres fièvres (1986). Er arbeitete erneut mit Gainsbourg zusammen und entwickelte einen eleganten Pop-Stil mit elektronischen Einflüssen.
Neben seiner musikalischen Tätigkeit übernahm Chamfort kleinere Schauspielrollen, schrieb Filmmusik und wurde 2004 in das Direktorium der französischen Urheberrechtsgesellschaft SACEM gewählt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Chamfort, Alain |
| ALTERNATIVNAMEN | Le Govic, Alain Joseph Yves (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Sänger, Komponist und Schauspieler |
| GEBURTSDATUM | 2. März 1949 |
| GEBURTSORT | Paris |