Albatros L 100

Albatros L 100
TypSchul-, Sport- und Reiseflugzeug
Entwurfsland

Deutsches Reich Deutsches Reich

Hersteller Albatros Flugzeugwerke
Produktionszeit

1930

Stückzahl 1

Die Albatros L 100 war ein einmotoriger Tiefdecker der Albatros Flugzeugwerke, welcher speziell für den Europarundflug 1930 gebaut wurde.

Geschichte und Konstruktion

Die Albatros L 100 wurde von den Albatros Flugzeugwerken für den Europarundflug 1930 entwickelt und gebaut. Daran nahmen 60 Flugzeuge teil. Die Albatros L 100 konnte das Rennen nicht beenden. Das Flugzeug war ein einmotoriger Tiefdecker mit nach hinten anklappbaren Tragflächen, die gegen den stoffbespannten Stahlrohrrumpf mit je einer V-Strebe abgestrebt waren. Es wurde von einem Argus-As-8-Flugmotor angetrieben. Die Flächenholme und -rippen bestanden aus Duraluminium mit Stoffbespannung. Die beiden vorderen, nebeneinander angeordneten Sitze waren mit einem Doppelsteuer ausgestattet, so dass die L 100 auch zur Schulung genutzt werden konnte. Dahinter waren ein dritter Sitz und ein Gepäckraum angeordnet. Das nicht einziehbare Spornfahrwerk mit Druckgummifederung und Albatros-Öldämpfung war verkleidet. Es wurde nur ein Exemplar mit der Werknummer 10179 gebaut, das im August 1930 als D–1906 zugelassen wurde. Im Februar 1932 ging es an den Deutschen Aero Club und wurde noch im selben Jahr zerstört.

Technische Daten

KenngrößeDaten
Besatzung1 + 2 Passagiere
Länge8,45 m
Spannweite12,15 m
Flügelfläche20,00 m²
Flügelstreckung7,4
Leermasse455 kg
max. Startmasse805 kg
Triebwerk ein Argus As 8, 110 PS (ca. 80 kW)
(ein Argus As 8, 95 PS (ca. 70 kW)
Höchstgeschwindigkeit147 km/h
Dienstgipfelhöhe3200 m
max. Reichweite800 km

Siehe auch

Literatur

Commons: Albatros L 100 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Siehe Krzyżan S. 35.
  2. 1 2 Bruno Lange: Typenhandbuch der deutschen Luftfahrttechnik (Die deutsche Luftfahrt Band 9), 1986, S. 96
  3. ↑ Karl Ries: Recherchen zur Deutschen Luftfahrtrolle. Teil 1: 1919–1934. Dieter Hoffmann, Mainz 1977, ISBN 3-87341-022-2, S. 138.
  4. ↑ Taylor, 1993, S. 56