Albert Bovenschen

Rudolf Wilhelm Albert Bovenschen (* 27. Dezember 1864 in Ostrowo, Provinz Posen; † 9. Februar 1939 in Berlin) war ein deutscher Journalist.

Leben

Bovenschen wuchs in seiner Geburtsstadt auf und studierte nach dem Abitur ab 1882 an der Universität Breslau. In der Studentenzeit wurde er Mitglied des Corps Silesia Breslau. 1883 wechselte er an die Universität Leipzig, wo er u. a. Vorlesungen bei Friedrich August Eckstein, Rudolf Hildebrand, Georg Voigt und Hermann Masius hörte. Mit einer Doktorarbeit über Jehan de Mandeville wurde Bovenschen zum Dr. phil. promoviert. In den Folgejahren betätigte er sich als freier Schriftsteller und als Journalist für das Berliner Tageblatt. Später wurde er Geschäftsführer des Deutschen Ostmarkenvereins in Posen und nach Rückkehr nach Berlin Hauptgeschäftsführer des Zentralvereins zur Bekämpfung der Sozialdemokratie. Bovenschen gehörte zwischen 1883 und 1926 dem Corps Silesia nicht an und wurde Mitglied des Corps Frankonia Prag.

Schriften

Literatur

Einzelnachweise

  1. ↑ Kösener Corpslisten 1930, 21/500.
  2. ↑ Albert Bovenschen: Die Quellen für Reisebeschreibung des Johann von Mandeville, S. 107.
  3. ↑ Dissertation: Die Quellen für Reisebeschreibung des Johann von Mandeville.
Personendaten
NAME Bovenschen, Albert
ALTERNATIVNAMEN Bovenschen, Rudolf Wilhelm Albert (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNG deutscher Journalist
GEBURTSDATUM 27. Dezember 1864
GEBURTSORT Ostrowo, Provinz Posen
STERBEDATUM 9. Februar 1939
STERBEORT Berlin