Albert Elmstedt

Albert Elmstedt – Maler sowie Lehrer an der Technik-Schule Odense (1952).

Albert Karl Jensen Elmstedt (* 15. Juni 1895 in Hjallese Mark in der Kirchspielgemeinde Dalum südlich von Odense; † 20. März 1976 in Odense) war ein dänischer vielseitiger Künstler, hauptsächlich Maler und Zeichner sowie Hochschullehrer für Zeichnen und Malerei an der Technischen Schule in Odense, an der er mehr als 30 Jahre unterrichtete.

Herkunft, Ausbildung, Familie

Albert Elmstedts Eltern waren der Maurer Peder Jensen (1860–1953) und dessen Ehefrau Johanna Augusta Olsdatter Elmstedt. Er hatte einen Bruder – Johann –, der in die USA auswanderte. Die Volksschule besuchte Albert Elmstedt in seinem Heimatort. Nach dem Schulabschluss arbeitete er drei Jahre in einem Büro als Helfer und entschloss sich dann, seinen künstlerischen Neigungen nachzugehen. Da er kein Abitur hatte, begann er 1915 eine Malerlehre, um mit dem praktischen Berufsabschluss die Voraussetzungen für ein Studium an einer Akademie zu erfüllen. 1917 wurde er Malergeselle. Gleichzeitig besuchte er drei Jahre (mit Unterbrechungen im Sommer) die Technische Schule, danach die Akademie der Bildenden Künste, beide in Odense. Zwischen 1918 und 1923 studierte er an der Kunstakademie in Kopenhagen, wo er sich in seinem ersten Studienjahr 1918/19 mit Frode Nielsen anfreundete. 1922 unternahm er seine erste Auslandsreise, die ihn nach Deutschland führte. 1923 beendete er sein Studium. Seinen Lebensunterhalt sicherte er durch handwerkliche Malerarbeiten. Nach dem Abschluss des Studiums erhielt Elmstedt 1924 sein erstes Künstlerstipendium: ein Carl-Julius-Petersen-Stipendium. Davon konnte er seine zweite Auslandsreise finanzieren, die er unmittelbar danach unternahm. Da ihn die südeuropäische Natur und Architektur anzogen, fuhr er nach Italien, wo er unter anderem in Paestum war.

Die Kirche von Havbro in Vesthimmerland.

Auf der Rückreise kam Elmstedt nach Løgumkloster, einer Kleinstadt in Nordschleswig, die erst seit 1920 wieder zu Dänemark gehörte, und wohnte dort ab 1924 rund zwei Jahre in der Storegade 16. In der Klosterkirche von Løgumkloster wurden in den Jahren 1918–1926 umfangreiche Restaurierungsarbeiten durchgeführt, an denen sein Studienfreund Frode Nielsen seit dem Frühjahr 1925 als Restaurator beteiligt war. Da in den schriftlichen Unterlagen zu durchgeführten Arbeiten nur Namen von qualifiziertem Personal festgehalten wurden, ist nicht belegt, welchen Grund Elmstedts Aufenthalt in Løgumkloster hatte, doch ist es naheliegend, dass er dort Arbeit als Wandmaler fand. Es war für ihn offenbar eine willkommene Gelegenheit seine knappe Kasse aufzubessern. Als Nielsen 1925 nach Løgumkloster kam, hielt er sich im Posthuset (Gasthof Post) in der Storegade 13 schräg gegenüber seiner Wohnung auf. Nielsen hatte vom Nationalmuseum den Auftrag, als Restaurator in der Klosterkirche zusammen mit Jens Christian Jepsen vom Architekturbüro Lønborg Jensen an der Wiederherstellung des Kircheninventars im Rahmen der Kirchenrestaurierung zu arbeiten. Für Elmstedt und Nielsen muss es ein glückliches Zusammentreffen gewesen sein, denn Nielsen lud Elmstedt bei der ersten Gelegenheit zu einem gemeinsamen Besuch auf den Hof der Nielsen-Familie nach Jelstrup ein. Hier machte ihn Kirsten Kjær, die Ehefrau von Frode Nielsen, auf dessen Schwester Marie aufmerksam und empfahl sie ihm nachdrücklich. Da auch Nielsen eine längere Zeit in Løgumkloster arbeiten sollte, hielt sich Kirsten Kjær im Sommer 1925 bei ihrem Mann in Løgumkloster auf. In dieser Zeit kam auch Frode Nielsens Schwester Marie zu ihrem Bruder zu Besuch. Kirsten Kjær hat eine aktive Rolle dabei gespielt, Albert Elmstedts und Maries Beziehung zu vertiefen. Sie verdient bei dieser Liaison den Namen „Ehestifterin“, denn am 24. August 1926 heirateten Albert Elmstedt und Marie Nielsen in der Kirche von Havbro, ganz in der Nähe von Maries Geburtsort. Der dänische Begriff für eine Ehestifterin ist „Kirsten giftekniv“ – und hier bewahrheitet sich die alte Redensanrt nomen est omen. Nach der Trauung führte Marie den Ehenamen Elmstedt. Albert Elmstedt wurde somit, als er Marie heiratete, der Schwager des Ehepaares Kirsten Kjær und Frode Nielsen. Und er wurde ein Schwager, der die beiden, insbesondere Kirsten Kjær in ihrer Beziehung zu ihrem Mann, sehr unterstützte.

Albert und Marie Elmstedt lebten spätestens seit 1929 in Odense. Am 17. April 1929 ließ Albert Elmstedt seinen Doppelnachnamen „Jensen Elmstedt“ zu „Elmstedt“, dem Mädchennamen seiner Mutter, verkürzen, da der Nachname des Vaters, „Jensen“, ein Allerweltsname ist. Zudem emigrierte der Vater wohl in den 1900er Jahren nach Australien, war also zu dieser Zeit nicht anwesend, so dass die Namensänderung auch als Distanzierung zum Vater gesehen werden kann. Und schließlich führte ja auch Marie seit der Trauung den Namen „Elmstedt“ als Ehenamen. Albert und Marie Elmstedt hatten drei Kinder: Den Sohn Thomas als Erstgeborenen und die Zwillinge Else Marie (* 1940) und Johanne Kirstine Elmstedt (1940–1988), geboren im Kreiskrankenhaus auf der Insel Samsø. Albert Elmstedt war bis zu seinem Tod knapp 50 Jahre mit Marie Nielsen verheiratet. Bis zum Goldenen Hochzeitstag fehlten nur noch fünf Monate.

Künstlerische Entwicklung – Beruf

Signatur Albert Elmstedt

Nachdem er geheiratet hatte, unternahm Albert Elmstedt bis 1936 noch weitere Reisen nach Mittel- und Südeuropa. Auf seiner dritten Auslandsreise war Elmstedt 1926 wieder in Italien und zwar in Rom und Assisi. Ob Marie ihn auf dieser Reise begleitet hat, ist nicht bekannt, aber nicht wahrscheinlich. Während und nach seinen Italienreisen entstanden ausdrucksvolle naturalistische Bilder mit Tempelmotiven in südländischer Vegetation und mit süditalienischer Architektur. In seinen frühen Werken ging es ihm im Wesentlichen darum, die ihn umgebende Realität abzubilden. Seine bevorzugte Technik in dieser Zeit war die Radierung, sowohl schwarz-weiß als auch farbig. Die Bilder signierte er mit „Alb. Jensen“ oder nur „AJ“, ein Hinweis darauf, dass sie in den 1920er Jahren entstanden sind, da er nach der Namensänderung von 1929 „Albert Elmstedt“ signierte. Seine Motive fand er in dänischen Städten, seine Bilder stellten, fast fotografisch genau gezeichnet, Häuser in Kleinstädten an Straßen und Flüssen, Herrenhäuser, Kirchen oder Schlösser dar. Waren seine früheren Werke noch durch Akribie und sorgfältige Komposition gekennzeichnet, war es nach seinem Italien-Aufenthalt sein Bestreben, die Farbe in ihrer ganzen Kraft wirken zu lassen, wie Hermann Madsen die Entwicklung von Elmstedts Stil beschreibt.

In Elmstedts frühen Porträts ist der Einfluss seines Lehrers Anders Christian Tersløse (1857–1932) durch die schwer wirkende, detailreiche und gradlinige Ausführung und den Versuch, den Porträts eine im Ausdruck sichtbare menschliche Charakterisierung zu geben, erkennbar. Später ist der Einfluss von Ejnar Nielsen und Peder Henrik Christian Zahrtmann in einer stärkeren Betonung von Linie und Komposition zu spüren.

Ab Ende der 1920er Jahre suchte Elmstedt eine Abgrenzung zum traditionellen, oft naturalistischen Stil, der im 19. und frühen 20. Jahrhundert in Dänemark vorherrschte. In seinen Bildern zeigen sich mehr und mehr Einflüsse des Expressionismus, der eng verbunden war mit dem deutschen, besonders durch die Bilder von Emil Nolde. Elmstedt experimentierte in seinen Bildern nun mit Farbflächen anstelle naturnaher detaillierter Landschafts- und Personendarstellungen. Er entwickelte Stillleben mit schematischen Formen, umrissartig gezeichnet und mit Wasserfarben unterlegt. In seiner künstlerischen Arbeit ließ Albert Elmstedt sich auch von Paul Cézanne inspirieren. Elmstedts Stil ist ab Mitte der 1930er Jahre dem Modernismus zuzurechnen. Seine Bilder wirken optimistisch und widersprechen der frühen modernistischen Malerei, die in der Zeit der Weltwirtschaftskrise um 1930 auf düsterem Alltagsrealismus basierte.

In den 1940er Jahren gewannen Elmstedts Bilder an Kraft und Gewicht und wurden ausdrucksstärker. In seinen besten Werken, wie z. B. dem Bild Im Wald erinnert er sehr an Erik Hoppe.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wandte sich Elmstedt verstärkt zeichnerischen und Grafik-Arbeiten zu. Er portraitierte in Bleistiftzeichnungen Menschen aus seiner Umgebung und seiner Familie. So gibt es auch ein Kopfportrait seines Vaters, gezeichnet nach dessen Rückkehr aus Australien 1943. In diese Phase gehört auch seine Bilderserie mit landschaftlichen und dörflichen Motiven für das Freilichtmuseum Den Fynske Landsby bei Odense, die 1946 als Ansichtskarten verlegt wurden. Die Bilder versuchen, eine Sehnsucht nach Frieden und Ordnung nach dem Krieg auszudrücken und entsprachen in dieser Zeit dem Geschmack vieler seiner Landsleute. Das Porträt des Vaters wurde am 9. März 1943 (nicht 45) gezeichnet. Deswegen muss dieser Abschnitt etwas umgebaut werden, was ich dir im letzten Telefonat nahegelegt habe, was du aber offensichtlich nicht verstanden und nicht nachgefragt hast. Außerdem erwähnst du hier die anderen Porträts nicht.

In der ersten Hälfte der 1960er Jahre erhielt Elmstedt zwei große Aufträge für repräsentative Werke, die weit über seine bisherigen Arbeiten als Kunstmaler hinausgingen: die Gestaltung eines Altars und eines Taufbeckens sowie die Erschaffung eines großen Glasmosaik-Fensters.

1961 schuf Elmstedt für die Bolbro-Kirche, die seit 1959 gebaut und gerade gestaltet wurde, eine große Christusfigur, die das zentrale Element des Altars bildet. Er schnitzte sie aus Holz und vergoldete sie anschließend. Auch der Entwurf für das Taufbecken für diese Kirche stammt von ihm. Das quadratische Becken ist aus Sichtbeton gefertigt. Seine vier Außenwände schmücken vergoldete Symbole der vier Evangelisten: ein geflügelter Mensch für Matthäus, ein Löwe für Markus, ein Ochse für Lukas und ein Adler für Johannes.

1965 kreierte Elmstedt für die Tønder Statsskole (heute Tønder Gymnasium) ein großes, über zwei Etagen reichendes Glasmosaikfenster, das vom Statens Kunstfond finanziert wurde. Es besteht aus 35 rechteckigen hochkant angeordneten Teilen (je 5 in der Breite und 7 in der Höhe) mit zugeschnittenen farbigen planen Glasstücken, die insgesamt ein Bild ergeben: Das Werk stellt eine Gruppe junger Menschen unter einer großen Baumkrone dar. Es wurde nach seiner Herstellung durch die Glaserei Laurits Freese & Sønner aus Tønder in den Oktoberferien 1965 im Treppenhaus des Flügels mit den Fachräumen eingesetzt. „Doch schon kurz darauf zeigte sich ein Problem: Das Glas ließ zu wenig Licht durch. Der damalige Schulleiter Hans Otto Jensen schrieb 1970 in der Jubiläumsschrift der Schule, die Treppe sei so dunkel geworden, dass tagsüber die elektrische Beleuchtung eingeschaltet werden müsse. Die künstliche Beleuchtung wiederum lasse das Kunstwerk nicht optimal zur Geltung kommen.“ Bis zum Jahr 2015/2016 wurde im Herbst und Winter tagsüber immer das Licht angeschaltet. Beim Umbau des Gymnasiums 2015–2017 erhielten die beiden Etagen des Nordflügels zusätzliche Fenster, die auch die Lichtverhältnisse im Treppenhaus positiv beeinflussten. Zusätzlich ließ der damalige Schulleiter Jens Gade eine örtliche Elektroinstallationsfirma ein Konzept für die Beleuchtung erarbeiten, damit einerseits Lichtverhältnisse im Treppenhaus verbessert werden und andererseits das Mosaik bei Dunkelheit vorteilhaft hervortritt. Das fand Akzeptanz und wurde anschließend umgesetzt. Tagsüber schaltet sich bei schlechten Lichtverhältnissen das Licht durch einen Bewegungsmelder automatisch ein und bei Dunkelheit wird das Mosaikfenster beleuchtet. „Wer [heutzutage] in den Nacht- und Abendstunden über den Kongevej am Gymnasium vorbei spaziert, sollte bewusst nach links oder rechts – je nach Gehrichtung – schauen, um das Kunstwerk in voller Pracht betrachten zu können.“

Aber Albert Elmstedt war nicht nur Maler und Bildhauer, er war auch auf anderen künstlerischen Feldern aktiv und setzte sich mit den verschiedensten Materialien auseinander. Keramikarbeiten wie Vasen, Schalen und Dosen sowie Glasobjekte und -skulpturen hat er auch geschaffen. Außerdem illustrierte er, hauptsächlich in den 1940er Jahren, mit Zeichnungen eine Reihe von Büchern, vornehmlich lyrische Werke mit Bezug zu seiner fünischen Heimat. Elmstedt gestaltete zudem keramische Ausschmückungen für die Technische Schule in Odense.

An dieser Schule unterrichtete er zwischen 1935 und 1948 sowie von 1953 bis 1966 als inspirierender Lehrer viele dänische Künstler im Zeichnen und Malen. Darüber hinaus unterrichtete er auch an der Kunstakademie in Kopenhagen, wohin er regelmäßig reiste. Einer seiner Schüler dort, in den Jahren 1952 bis 1966, war Palle From. Außer Palle From hatte Albert Elmstedt viele Schüler in Odense, die später selbst Bekanntschaft erlangten. Zu ihnen gehören: die Maler Otto Deleuran (1914–1987), Finn Winge Nielsen, Thormod Kidde Aksel Nielsen (1910–1989), Loui Michael, und Rasmus Nellemann (1923–2004). Die meisten Werke von Albert Elmstedt sind im Privatbesitz zerstreut. In dänischen Museen gibt es über 30 seiner Werke.

Kunstwerke in Museen und öffentlichen Gebäuden (Auswahl)

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Stipendien

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Reisen

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Ausstellungen

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Veröffentlichungen

Illustrationen in folgenden Werken:

Anmerkungen

  1. ↑ Carl-Julius-Petersen-Stipendien werden von Carl-Julius-Petersen-Hilfsfonds u. a. Einzelpersonen vergeben, indem beispielsweise Studienreisen oder andere Ausbildungsmaßnahmen den vom Königlich Dänischen Theater oder dem Akademierat der Königlich Dänischen Kunstakademie nominierten Künstlern finanziert werden.
  2. ↑ „Kirsten Giftekniv“ war ursprünglich eine Bezeichnung für eine Frau, die gegen Bezahlung versuchte, einen passenden Partner für einen Mann oder eine Frau zu finden und die beiden Parteien zusammenzubringen. Heute wird der Begriff spöttisch für eine Person verwendet, die übermäßig eifrig darauf aus ist, für andere Liebesbeziehungen zu vermitteln. Der Ausdruck wurde mehrfach von Ludvig Holberg verwendet, möglicherweise in Anspielung auf lebende Personen. Das Wort „kniv“ in „Giftekniv“ ist eine euphemistische Bezeichnung für den Penis. – Eske K Mathiesen: Kirsten Giftekniv. In: Lex på lex.dk (dänisch).
  3. ↑ Thomas Elmstedt (1930–2012) wurde Bibliothekar und, als Autodidakt, Maler. – Gitte Kjeldal: Maleren Thomas Elmstedt er død (Der Maler Thomas Elmstedt ist tot). In: Fyens Stiftstidende. 19. September 2012 (dänisch).
  4. ↑ Johanne Kirstine Elmstedt war von 1982 bis zu ihrem Tod Direktorin und Vorstandsmitglied im Folkemusikhusets Forlag (Volksmusikhaus-Verlag) in Albertslund. – Johanne Kirstine Elmstedt. In: Paqle (dänisch).
  5. ↑ Hermann Madsen (1898–1970) war ein dänischer Maler, Kritiker und Schriftsteller von der Insel Fünen.
  6. ↑ Ejnar August Nielsen (1872–1956) war ein dänischer Maler und Hochschullehrer.
  7. ↑ Der dänische Maler Peder Henrik Christian (Kristian) Zahrtmann (1843–1917) war einer der Initiatoren der 1882 gegründeten Kunstnernes Studieskole (Studienschule der Künstler) und ab 1885 dort selbst Lehrer. Die Schule sollte das freiheitliche, auch ungeregelte Gegenstück zur staatlichen Kunstakademie mit ihren strengen Regularien werden. Seine Arbeit als Lehrer war so bedeutsam und wegweisend, dass die Schule Zahrtmann's Skole genannt wurde. Er beeinflusste mehrere Generationen dänischer Maler.
  8. ↑ Solche Arbeiten sind im Kunsthandel zu erwerben, z. B. Albert Elmstedt: Stilleben. In: Pinterest (Zugang nach Anmeldung).
  9. ↑ Erik Hoppe (1896–1968) war ein dänischer Maler, der für seine Landschaftsgemälde aus der Region von Kopenhagen bekannt ist, insbesondere für seine Darstellungen junger Damen im Park von Valby. Hoppe beherrschte auch die Effekte von Licht und Farbe. Seine früheren Werke sind durch Grün- und Mattfarben geprägt, später schuf er Kompositionen, die von hellem Sonnenlicht profitieren. Erik Hoppe gilt als einer der bedeutendsten dänischen Landschaftsmaler der jüngeren Zeit.
  10. ↑ Bolbro ist ein Stadtteil von Odense.
  11. ↑ Palle From (1935–1993) war ein dänischer Grafiker und Fotograf. Als Grafiker arbeitete From vor allem mit der Kaltnadel, und seine Werke zeichnen sich durch einen intensiven, ausdrucksstarken Naturalismus aus, oft mit einer zitternden, dunklen Linie. Sie umfassen sowohl menschliche Porträts als auch Landschaften, insbesondere von den Färöern, die er seit 1965 immer wieder besuchte (dänisch). – Finn Thrane, Mikael Bøgh Rasmussen: Palle From. In: Danmarks Nationalleksikon (dänisch).
  12. ↑ Finn Winge Nielsen (1935–2022) war ein dänischer Maler und Grafiker. Er lebte und arbeitete auf Langeland. Von 1953 bis 1955 absolvierte er eine Ausbildung u. a. bei Albert Elmstedt an der Technik-Schule in Odense. In seinem Erwachsenenleben arbeitete er an Druckgrafik-Serien (Radierungen) mit erzählerischem Charakter. Finn Winge Nielsen wurde 2023 mit seinem Werk Kunstner i atelier aus dem Jahr 1973 in die Königliche Kupferstichsammlung des Staatlichen Kunstmuseums (SMK), aufgenommen. Er ist in der Dänischen Nationalgalerie und dem Staatlichen Kunstmuseum vertreten.
  13. ↑ Thormod Kidde (1925–1996) war ein dänischer Maler, Zeichner, Illustrator und Lithograf. Zwischen 1942 und 1945 absolvierte er eine erste Ausbildung an der Technik-Schule in Odense bei Albert Elmstedt. Thormod Kidde stand schon in jungen Jahren unter dem starken Einfluss des fünischen Malers Christian Pedersen-Bellinge. Aus der Zeit von 1943 bis 1950 stammt eine lange Reihe von Ölgemälden, die die Natur und das Volksleben in Bellinge zeigen. Von 1951 bis 1955 war er Mitglied verschiedener fünischer Künstlervereinigungen. Nach einer Phase als abstrakter Maler absolvierte Kidde 1948 ein halbes Jahr lang ein Selbststudium am Staatlichen Kunstmuseum und begann gleichzeitig als Illustrator zu arbeiten, anfangs nur für die Sonntagsbeilage der Århus Stiftstidende – eine Zusammenarbeit, die bis 1970 andauerte. Später zeichnete er für fast alle weiteren dänischen Zeitungen. Seine Zeitungsillustrationen wurden in die Zeichnungssammlung der Königlichen Bibliothek aufgenommen. 1951 begann er mit der gestalterischen Ausschmückung von Büchern. Mit der Illustration von Herman Madsens Buch Romantik und Geschichte dänischer Herrenhäuser aus dem Jahr 1956 startete der eigentliche Beginn seiner 40-jährigen Karriere als einer der meistgefragten Buchillustratoren des Landes mit Illustrationen und Umschlägen für rund 250 Bücher.
  14. ↑ Loui Michael (1933–2022) begann seine Ausbildung an der Technik-Schule in Odense bei Albert Elmstedt. Von 1957 bis 1960 studierte er an der Königlich Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Seine frühen Werke, entstanden in den späten 1950er Jahren, waren zunächst abstrakt und wirkten oft wie spontan gemalt. Seine Bilderwelt war stark vom Surrealismus geprägt. Typisch für seine Kunst waren skurrile Fantasiewelten, die von vogel- und insektenartigen Figuren oder Fabeltieren bevölkert werden. Später entwickelte er einen sehr präzisen, oft ornamentalen Stil mit weichen, organischen Farben im Kontrast zu dunklen Hintergründen. Daneben schuf er auch Porträts und Selbstporträts. Ab 1965 war er langjähriges Mitglied der dänischen Künstlervereinigung Grønningen. Seinen Namen änderte er in Loui Michael Poulsen.
  15. ↑ Johannes Theodor(us) Suhr (1792–1858) war ein dänischer Kaufmann und Industrieller. Seine Frau Christine Caroline Andrea Suhr, geb. Falch (1790–1856) nutzte 1859 das Familienvermögen, um die Stiftung zu gründen.
  16. ↑ Anne Christiansen: Elmstedts Ausstellungen. In: Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch).

Literatur

Commons: Albert Elmstedt – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 Anne Christiansen: Albert Elmstedt. In: Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch), abgerufen am 18. Juni 2026.
  2. ↑ Maleri af Albert Elmstedt – Parti fra Paestum 1924. In: Antikvitet.net (dänisch).
  3. ↑ Bent E. Beim: Storegade. In: Slægt og Lokalhistorie (Genealogie und Ortsgeschichte) (dänisch).
  4. 1 2 3 Anke Haagensen: Wie ein Wikipedia-Projekt ein übersehenes Kunstwerk in Tondern neu ins Licht rückt. In: Der Nordschleswiger. 25. Dezember 2025.
  5. ↑ Hanne Abildgaard: Kirsten Kjær: Menneskemaler (Menschenmalerin), S. 31 (dänisch).
  6. ↑ Albert Elmstedt. In: Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch).
  7. 1 2 Herman Madsen: Den fynske Malerkunst (Die Malerkunst von Fünen), Levin & Munksgaard Forlag. København 1935, S. 107–108 (dänisch).
  8. 1 2 Kirkens kunst (Kunst in der Kirche). In: Bolbro Kirke og Sognehus. (dänisch).
  9. ↑ Tønder Statsskole: Tønder Statsskoles Jubilæumsbog, 1970, S. 42/43 (dänisch).
  10. ↑ Albert Elmstedt. In: Kunstindeks Danmark & Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch).
  11. ↑ Anne Christiansen: Kunstwerke. In: Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch).
  12. ↑ Anne Christiansen: Elmstedts Stipendien. In: Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch).
  13. ↑ Anne Christiansen: Elmstedts Reisen. In: Weilbachs Kunstnerleksikon (dänisch).
  14. ↑ Niels Jensen: Albert Elmstedt. In: Dansk forfatterleksikon (Dänisches Verfasserlexikon) (dänisch).
Personendaten
NAME Elmstedt, Albert
ALTERNATIVNAMEN Jensen Elmstedt, Albert Karl (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNG dänischer Maler und Zeichner sowie Kunstlehrer
GEBURTSDATUM 15. Juni 1895
GEBURTSORT Hjallese Mark, Dalum Sogn
STERBEDATUM 20. März 1976
STERBEORT Odense