
Albert Eugen von Adam (* 17. November 1855 in Ulm; † 13. März 1921) war ein deutscher Archivar und Bibliothekar. Er war langjähriger Landtagsarchivar sowie Regierungsdirektor und Bibliothekar der Ständischen Bibliothek Stuttgart.
Albert Eugen Adam war ein Sohn des Politikers und Unternehmers Philipp Ludwig Adam und dessen Ehefrau Emilie, geb. Sick. Er besuchte das Gymnasium in seiner Geburtsstadt Ulm und studierte Rechtswissenschaften in München und Tübingen, wo er 1883 promoviert wurde. Seit dem Wintersemester 1873/74 war er Mitglied der Studentenverbindung Akademischer Gesangverein München im SV. 1886 heiratete er die Fabrikantentochter Anna, geb. Lamperter. Aus der Ehe gingen zwei Söhne und zwei Töchter hervor.
Ab 1879 arbeitete Adam für das Ständische Archiv in Stuttgart, zunächst als Hilfsarbeiter. 1891 wurde er dort Ständischer Archivar und Vorstand, ab 1897 außerdem Ständischer Bibliothekar. 1920 ging er in den Ruhestand.
Adam betätigte sich auch in der württembergischen Geschichtsforschung. Er ordnete über Jahre hinweg das Archiv der Altwürttembergischen Landschaft.
Ihm wurde das Ehrenkreuz des Ordens der Württembergischen Krone verliehen, verbunden mit einer Erhebung in den Personaladel.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Adam, Albert Eugen |
| ALTERNATIVNAMEN | Adam, Albert Eugen von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bibliothekar |
| GEBURTSDATUM | 17. November 1855 |
| GEBURTSORT | Ulm |
| STERBEDATUM | 13. März 1921 |