Albert M. Maguire ist ein US-amerikanischer Augenarzt und emeritierter Professor an der University of Pennsylvania. Er ist bekannt für seine Beiträge zur Gentherapie bei bestimmten Erkrankungen des Auges, darunter die erste jemals staatlich zugelassene Gentherapie einer Erbkrankheit.
Maguire erwarb 1982 an der Princeton University einen Bachelor in Psychologie und 1986 an der Harvard University einen M.D. als Abschluss des Medizinstudiums. Seine Weiterbildung zum Augenarzt absolvierte er an den Universitätskrankenhäusern von Yale University und Johns Hopkins University, eine spezielle Weiterbildung zu Erkrankungen der Retina am William Beaumont Hospital in Royal Oak, Michigan. Seit 1992 ist Maguire an der University of Pennsylvania und deren Children’s Hospital of Philadelphia. Hier ist er (Stand 2026) emeritierter Profesor für Augenheilkunde und Co-Direktor des Center for Advanced Retinal and Ophthalmic Therapeutics.
Maguire und Mitarbeiter entwickelten eine Gentherapie (Voretigen Neparvovec, Handelsname Luxturna, FDA-Zulassung 2017) für die seltene erbliche Blindheit Lebersche kongenitale Amaurose (LCA), die durch eine Störung des Enzyms RPE65 charakterisiert ist, das eine wichtige Rolle im Stoffwechsel von Vitamin A spielt. Eine weitere Gentherapie wurde für die Choroideremie entwickelt, ist aber bisher nicht zugelassen.
Laut Datenbank Scopus hat Maguire einen h-Index von 67 (Stand Oktober 2026).
Albert M. Maguire ist mit seiner Kollegen Jean Bennett verheiratet; das Paar hat drei Kinder.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Maguire, Albert |
| ALTERNATIVNAMEN | Maguire, Albert M. |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Augenarzt |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |