| Albinen | |
|---|---|
| Staat: | |
| Kanton: | |
| Bezirk: | Leuk |
| BFS-Nr.: | 6102 |
| Postleitzahl: | 3955 |
| Koordinaten: | 614964 / 132086 |
| Höhe: | 1300 m ü. M. |
| Höhenbereich: | 748–2885 m ü. M. |
| Fläche: | 15,56 km² |
| Einwohner: | 245 (1. Januar 2026) |
| Einwohnerdichte: | 16 Einw. pro km² |
| Ausländeranteil: (Einwohner ohne Schweizer Bürgerrecht) | 15,9 % (1. Januar 2026) |
| Gemeindepräsident: | Lukas Grand |
| Website: | www.albinen.ch |
Albinen | |
| Lage der Gemeinde | |

Albinen (Walliserdeutsch Albinu []; französisch Arbignon/Albignon) ist ein Dorf, eine Munizipalgemeinde und eine Burgergemeinde im Bezirk Leuk sowie eine Pfarrgemeinde des Dekanats Leuk im deutschsprachigen Teil des Schweizer Kantons Wallis.
Der Ort ist erstmals 1224 als albignun urkundlich erwähnt. Der Ortsname könnte auf einen lateinischen Personennamen *Albinione zurückgehen.
Albinen liegt an einem Südhang am Eingang zum Dalatal.
Nebenstrassen verbinden Albinen mit Leukerbad und Leuk.
Zu den Sehenswürdigkeiten von Albinen zählen zahlreiche erhalten gebliebene Walliser Bergbauernhäuser und -scheunen.
Die Dorfkirche ist in einem sehr modernen Stil errichtet, nachdem die alte Kirche durch ein Erdbeben zerstört wurde. Im Ort befindet sich ein privates Mühlenmuseum, das einmal die Woche geöffnet hat.
Beschreibung: In Silber ein schwarzes Hochkreuz auf grünem Dreiberg.
| Bevölkerungsentwicklung | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | 2010 | 2012 | 2014 | 2016 | 2023 |
| Einwohner | 370 | 380 | 323 | 261 | 278 | 268 | 251 | 241 | 262 |
| Amtszeit | Name | Partei |
|---|---|---|
| 1969–1980 | Herbert Mathieu | KVP |
| 1981–1984 | Edgar Gottet | CSP |
| 1985–1992 | Armin Mathieu | CVP |
| 1993–2004 | Oskar Mathieu | CSP |
| 2005–2016 | Bernhard Grand | CSP |
| 2017–2022 | Beat Jost | SP |
| 2022–2024 | Nicole Köppel | ? |
| 2025– | Lukas Grand | ? |
Einst lebte die Bevölkerung von Albinen vorwiegend von der Landwirtschaft. Viele Einwohner arbeiteten zudem als Fabrikarbeiter und Pendler ausserhalb des Dorfes.
Mit dem Bau der Torrentbahnen gewann der Tourismus zunehmend an Bedeutung und entwickelte sich zu einem wichtigen Wirtschaftszweig. Aufgrund der Nähe zu den Torrentbahnen wird Albinen insbesondere im Winter von Wintersportgästen besucht. Ausgehend von Albinen lassen sich anspruchsvolle Wanderungen unternehmen. Auch die Strecke nach Leukerbad über die Albinenleitern ist beliebt. Als das Dorf noch keine Strassenanbindung hatte, waren diese Leitern der wichtigste Zugang zur Aussenwelt. Wer Angst vor Höhen hat, sollte diese Route meiden.
Zudem existieren in Albinen eine Schreinerei, ein Bauunternehmen, ein Landschafts- und Gartenbauunternehmen und eine Veloreparaturwerkstatt.
