Alexander Prestel

Alexander Prestel (* 17. Januar 1941 in Berchtesgaden; † 4. März 2024 in Konstanz) war ein deutscher Mathematiker.

Werdegang

Prestel wurde 1966 bei Karl-Bernhard Gundlach an der Westfälische Wilhelms-Universität Münster mit der Dissertation Die elliptischen Fixpunkte der Hilbertschen Modulgruppen zum Dr. rer. nat . promoviert. Er habilitierte sich 1972 an der Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und wurde dort 1973 wissenschaftlicher Rat und Professor. Von 1975 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2009 war er ordentlicher Professor an der Universität Konstanz. Er hatte Gastprofessuren an der University of California, Berkeley, dem Instituto de Matemática Pura e Aplicada in Rio de Janeiro und der Universidade Estadual de Campinas.

Lehr- und Forschungsgebiet waren die Galois- und Bewertungstheorie, Modelltheorie und reelle Algebra und Geometrie. Zu seinen Doktoranden gehörte unter anderem Jochen Koenigsmann.

Er war Herausgeber der wissenschaftlichen Fachzeitschriften Annals of Pure and Applied Logic, Manuscripta Mathematica und Communications in Algebra.

Schriften (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Traueranzeige Alexander Prestel auf traueranzeigen.suedkurier.de vom 23. März 2024 [dort stimmt das Geburtsdatum nicht]
  2. ↑ Alexander Prestel im Mathematics Genealogy Project (englisch)
  3. ↑ Veröffentlicht in Mathematische Annalen, Band 177, 1968, S. 181–209
  4. 1 2 3 Structures Algébriques Ordonnées: Séminare 2022-2024. In: F. Delon, M. Dickmann, D. Gondard (Hrsg.): Équipe de Logique Mathématique Prépublication. Band 2022-2024. Paris März 2025, S. 8.