Alexander Sperk

Alexander Sperk (* 1968) ist ein deutscher Historiker mit Schwerpunkt regionale Zeitgeschichte des heutigen Sachsen-Anhalt.

Leben

Sperk studierte an der Universität Halle Geschichte (Schwerpunkt Zeitgeschichte) und Politikwissenschaft. Drei Jahre war er wissenschaftlicher Mitarbeiter von Hermann-Josef Rupieper am Lehrstuhl für Zeitgeschichte der Universität Halle. 2002 wurde er mit einer Arbeit über Entnazifizierung und Personalpolitik in der Sowjetischen Besatzungszone am Beispiel der Stadt Köthen promoviert. Zwischen 2004 und 2013 arbeitete er als freischaffender Historiker. In dieser Zeit hat er insbesondere bei der Erstellung der neuen Dauerausstellungen in der Gedenkstätte Roter Ochse Halle (Saale), bei der Wanderausstellung „Justiz im Nationalsozialismus – Über Verbrechen im Namen des Deutschen Volkes“, bei der Ausstellung zur Geschichte des Polizeipräsidiums Magdeburg, der neuen Dauerausstellung in der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg sowie bei der Ausstellung „Anhalt international“ aus Anlass des 800-Jahre-Anhalt-Jubiläums mitgewirkt. Seit August 2013 arbeitet er beim Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik. Er war erst in der Außenstelle Magdeburg beschäftigt und wechselte im Mai 2015 in die Außenstelle Halle. Er war bis 2021 Mitglied in den Redaktionskollegien der Zeitschriften Mitteilungen des Vereins für Anhaltische Landeskunde und Jahrbuch für hallische Stadtgeschichte.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. ↑ Der Rote Ochse Halle (Saale), Politische Justiz, Berlin 2008, S. 576
  2. ↑ Alexander Sperk; Daniel Bohse: Legende, Opportunist, Selbstdarsteller, Halle (Saale) 2016, S. 104