Daniel Bohse

Daniel Bohse (* 1974 in Halle) ist ein deutscher Historiker mit Schwerpunkt Sowjetische Besatzungszone und DDR, nationalsozialistische Justiz sowie zu landesgeschichtlichen Themen Sachsen-Anhalts.

Leben

Bohse absolvierte ein Lehramtsstudium an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, welches er 2001 mit dem Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien in den Fächern Geschichte und Russisch abschloss. Anschließend war er bis September 2005 und erneut 2007 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter mit Lehrverpflichtung am dortigen Lehrstuhl für Zeitgeschichte tätig. Seit Juli 2011 ist er Gedenkstättenleiter der Gedenkstätte Moritzplatz Magdeburg. Im Jahr 2015 promovierte Bohse an der Universität Halle mit der Dissertation Entnazifizierung in der Provinz Sachsen(-Anhalt) 1945-1946, untersucht am Beispiel von Verwaltung und Justiz.

Veröffentlichungen (Auswahl)

mit Alexander Sperk:

Einzelnachweise

  1. ↑ Ehemalige Mitarbeiter des Instituts für Geschichte der Universität Halle. Abgerufen am 18. Januar 2025.
  2. ↑ Daniel Bohse, Biografie an der Universität Halle. Webarchiv 2007. Abgerufen am 18. Januar 2025.
  3. ↑ Stiftungsrat wählt neue Gedenkstättenleiter für den Moritzplatz und die Lichtenburg (PDF).
  4. ↑ Entnazifizierung in der Provinz Sachsen(-Anhalt) Opac Landesbibliothek der Universität Halle.
  5. ↑ Rezension Clemens Vollnhans bei Sehepunkte. Abgerufen am 18. Januar 2025
Personendaten
NAME Bohse, Daniel
KURZBESCHREIBUNG deutscher Historiker
GEBURTSDATUM 1974
GEBURTSORT Halle (Saale)