Alf Cranner

Alf Cranner (1965)

Alf Cranner (* 25. Oktober 1936 in Oslo; † 3. März 2020) war ein norwegischer Folksänger und Komponist.

Leben

Cranner studierte an der Statens håndverks- og kunstindustriskole in Oslo von 1959 bis 1963 Malerei und arbeitete danach als Zeichenlehrer am Gymnasium von Kragerø. 1964 veröffentlichte er sein Debütalbum Fiine Antiquiteter mit Folksongs. Neben Cornelis Vreeswijk, Alf Hambe und Birgitte Grimstad, die ebenfalls um diese Zeit debütierten, sowie den nachfolgenden Lillebjørn Nilsen, Lars Klevstrand, Åse Kleveland, Finn Kalvik, Ole Paus und Øystein Sunde zählte er zu den führenden Vertretern der in den 1960er Jahren aufkommenden skaninavischen Folkwelle.

In seinem folgenden noch im selben Jahr erschienenen Album Både le og gråte interpretierte er von Geirr Tveitt komponierte Gedichte von Jakob Sande. Auf Rosemalt Sound (1967) wurde er von norwegischen Jazzmusikern begleitet. Für die Alben Trykt i år (1974) und Vindkast (1977) erhielt er jeweils einen Spellemannprisen. Neben eigenen vertonte er auch Texte von Harald Svedrup, Odd Børretzen, Klaus Hagerup und Alf Prøysen.

Weiterhin komponierte Cranner auch Film- und Schauspielmusiken und veröffentlichte 2001 Jordbundet og himmelvendt, eine Biografie des Instrumentenbauers und Erfinders Christian H. G. Olsen. Neben dem Spellemannprisen wurde er u. a. mit dem Alf Prøysens ærespris (1998) und 1994 als einziger Nicht-Schwede mit dem Preis des Evert Taubes Minnefonds ausgezeichnet.

Filmographie

Diskographie

Quellen

Commons: Alf Cranner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Personendaten
NAME Cranner, Alf
KURZBESCHREIBUNG norwegischer Folksänger und Komponist
GEBURTSDATUM 25. Oktober 1936
GEBURTSORT Oslo
STERBEDATUM 3. März 2020