Alfred Crepaz (* 1. Dezember 1904 in Linz; † 17. Februar 1999 in Wien) war ein Tiroler Bildhauer.
Alfreds Vater war der Bildhauer Andreas Crepaz (* 1877 in Buchenstein; † 1963). Alfred Crepaz wuchs in Hall in Tirol auf, besuchte in Innsbruck die Kunstgewerbeschule und studierte an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Josef Müllner. Anschließend lebte er als freischaffender Künstler in Wien. Er war akademischer Bildhauer, Professor sowie Studienrat und erhielt 1986 das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst. Crepaz war Präsident der Österreichischen Gesellschaft für christliche Kunst. Der Holzbildhauer und Keramiker Crepaz schuf im Wesentlichen bis in die 1980er-Jahre Sakralplastiken für Kirchenausstattungen. Neben religiösen Motiven bestimmten berg-bäuerliche Motive sein Werk. In der Zeit des Nationalsozialismus schuf er ikonografisch und formal auch NS-Kunst. Crepaz wurde am Döblinger Friedhof bestattet.
Viele seiner Werke sind in Kirchen und öffentlichen Gebäuden zu finden:
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Crepaz, Alfred |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 1. Dezember 1904 |
| GEBURTSORT | Linz |
| STERBEDATUM | 17. Februar 1999 |
| STERBEORT | Wien |