Alfred Penkert (* 29. Oktober 1933 in Heilsberg im Ermland; † 26. Juli 2019 in Hamm) war ein deutscher Pädagoge, Regionalhistoriker und Sachbuchautor.
Alfred Penkert wurde 1933 im Kreis Heilsberg als Sohn des Schneidermeisters Josef Penkert geboren. Im Zuge der Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa kam er in das besetzte Deutschland und lebte ab dem Jahr 1946 in Westfalen. Das Abitur legte er 1955 in dem von Steyler Missionaren gegründeten humanistischen Missionsgymnasium St. Xaver in Bad Driburg ab. Er besaß die Lehrbefähigung für das höhere Lehramt in den Fächern Geschichte, Deutsch und katholische Religionslehre.
Er debütierte als Autor bereits 1980 mit einem Buch über berufliche Schulen der Stadt Hamm. Im Anschluss forschte er im Archiv des Apostolischen Visitators Ermland im Ermlandhaus zu Münster und veröffentlichte 1999 eine erste Monografie über die Eingliederung der geflüchteten und vertriebenen Priester des Bistums Ermland in den Jahren von 1945 bis 1947. In den Folgejahren erschienen drei einschlägige Publikationen über das Schicksal und die Lebensbedingungen von Flüchtlingen und Vertriebenen aus dem Ermland und über ihr Ankommen im Westen.
Nach 37 Jahren im Schuldienst lebte er seit 1996 in Hamm im Ruhestand.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Penkert, Alfred |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pädagoge, Regionalhistoriker und Sachbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 29. Oktober 1933 |
| GEBURTSORT | Heilsberg, Ermland |
| STERBEDATUM | 26. Juli 2019 |
| STERBEORT | Hamm |