Aline Issermann (* 16. November 1948 in Paris) ist eine französische Filmregisseurin und Drehbuchautorin.
Aline Issermann begann ihre Laufbahn als Comicautorin und wurde dann Regisseurin von Spielfilmen, Fernsehfilmen und Musikvideos. Sie ist die Schwester der Fotografin Dominique Issermann. Seit langem Feministin, setzt sie sich insbesondere für Kinder und für Frauen ein, die Opfer von Gewalt oder Inzest wurden. Bekannt wurde sie durch Le Destin de Juliette, einen Film über häusliche Gewalt, und durch L’Ombre du doute (1993), einen Film über Inzest, beides gesellschaftlich tabuisierte Themen.
Ihre Filme liefen bei zahlreichen internationalen Festivals, darunter den Internationalen Filmfestspielen Berlin, den Filmfestspielen von Venedig und den Filmfestspielen von Cannes, dem New York Film Festival, dem Toronto International Film Festival, dem Hong Kong International Film Festival, dem BFI London Film Festival, dem Tokyo International Film Festival sowie den Festivals in Montreal, Sydney und Philadelphia. Im November 2019 war sie Jurymitglied beim Festival du cinéma russe in Honfleur.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Issermann, Aline |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Filmregisseurin und Drehbuchautorin |
| GEBURTSDATUM | 16. November 1948 |
| GEBURTSORT | Paris |