
Isabel Otero (* 5. August 1962 in Rennes, Département Ille-et-Vilaine) ist eine französische Schauspielerin.
Isabel Otero ist die Tochter der Maler Antonio Otero und Clotilde Vautier, die Schwester der Regisseurin Mariana Otero, die Halbschwester des Schauspielers Antojo Otero und die Enkelin des spanischen Dichters Antonio Otero Seco. Aus ihrer Beziehung mit dem Schauspieler Hippolyte Girardot ging 1988 die Tochter Ana Girardot hervor, die ebenfalls Schauspielerin ist.
Sie heiratete in Mons (Département Var) den Journalisten Éric de Kermel.
Seit 2019 ist Joachim Roberfroid, ein Osteopath und Fachmann für Persönlichkeitsentwicklung, ihr Lebensgefährte.
Otero erhielt ihre Ausbildung am Théâtre national de Strasbourg, wo sie drei Jahre lang Theater spielte. 1985 fiel sie beim Festival d’Avignon auf und gab daraufhin ihr Kinodebüt in dem Schweizer Film Derborence von Francis Reusser, der bei den Filmfestspielen von Cannes 1985 im Wettbewerb lief. Es folgten mehrere Kinorollen, darunter in L’Amant magnifique von Aline Issermann mit Hippolyte Girardot, in Ville étrangère von Didier Goldschmidt (gedreht in Chile) und in La buena vida von David Trueba (gedreht in Spanien).
Im Kino wirkte sie überwiegend in sogenannten Independent-Filmen mit, bevor sie eine Fernsehkarriere begann. Daneben stand sie weiter auf der Theaterbühne, insbesondere unter der Regie von Georges Lavaudant in Lyon und beim Festival d’Avignon.
Im Fernsehen spielte sie in Produktionen wie Les enfants dans les arbres (mit Robin Renucci), L’amour est un jeu d’enfant (mit Richard Bohringer) und Viens jouer dans la cour des grands von Caroline Huppert (mit Isabelle Carré).
2001 übernahm sie in der Fernsehserie La Crim’ die Rolle der Commandant Hélène Vallon an der Seite von Dominique Guillo als Nachfolgerin von Clotilde de Bayser. Nach fünf Staffeln verließ sie die Serie, weil sie ihre Figur ausgeschöpft sah. Ab 2003 spielte sie die Titelrolle in der Serie Diane, femme flic, in der 2010 auch ihre Tochter Ana Girardot einen Gastauftritt hatte.
Sie wirkte außerdem in dem Dokumentarfilm Histoire d’un secret ihrer Schwester Mariana Otero über ihre gemeinsame Mutter mit. 2012 kehrte sie mit dem Fernsehfilm Chambre 327 für France 3 zu Dreharbeiten zurück. Sie arbeitet an eigenen Projekten und engagiert sich in Naturschutzorganisationen.
| Personendaten | |
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| NAME | Otero, Isabel |
| KURZBESCHREIBUNG | französische Schauspielerin |
| GEBURTSDATUM | 5. August 1962 |
| GEBURTSORT | Rennes |