Alisa LaGamma (geboren in Lubumbashi, Demokratische Republik Kongo) ist eine US-amerikanische Kuratorin für afrikanische Kunst. Sie ist Ceil and Michael E. Pulitzer-Kuratorin am Metropolitan Museum of Art in New York. Sie hat maßgebliche Ausstellungen zu afrikanischer Kunst verantwortet und mehrere einflussreiche Bücher dazu veröffentlicht, darunter 2011 die Abhandlung Helden Afrikas.
Als Tochter eines amerikanischen Diplomaten wuchs Alisa LaGamma in Subsahara-Afrika auf. Sie studierte Kunstgeschichte an der University of Virginia (1988 Bachelor) und der Columbia University (Master). 1995 wurde sie an der Columbia University promoviert. Für das Thema ihrer Dissertation „Die Kunst der Punu Mukudj Maskerade: Porträt einer äquatorialen Gesellschaft“ hatte sie ein Jahr Feldforschung im südlichen Gabun durchgeführt. Im Anschluss begann sie als Kuratorin am Metropolitan Art Museum (Met) in New York. 2008 war sie federführend beim Erwerb einer monumentalen Mangaaka Skulptur der Macht aus dem 19. Jahrhundert, die heute an prominenter Stelle am Eingang des Michael C. Rockefeller-Flügel des Museums ausgestellt ist. 2010 absolvierte sie ein Schulungsprogramm für Senior-Museumskuratoren beim Center for Curatorial Leadership. 2013 wurde sie zur Leiterin der Abteilung für Afrika, Ozeanien und die Amerikas der Met ernannt.
LaGamma lehrte als Gastprofessorin an den kunsthistorischen Fakultäten der Columbia University, der Rutgers University, der University of Pennsylvania und des Institute of Fine of Fine Arts der New York University.
LaGamma ist Mitglied des Redaktionsausschusses der Zeitschrift African Arts. Von 2009 bis 2010 war sie Vorsitzende des Metropolitan's Forum of Curators, Conservators, and Scientists.
| Personendaten | |
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| NAME | LaGamma, Alisa |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Ausstellungskuratorin für afrikanische Kunst |
| GEBURTSDATUM | 20. Jahrhundert |
| GEBURTSORT | Lubumbashi, Demokratische Republik Kongo |