| Allowissadula | ||||||||||||
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Allowissadula lozanii, Illustration | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Allowissadula | ||||||||||||
| D.M.Bates |
Allowissadula ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Die etwa zehn Arten kommen von den südlichen-zentralen Vereinigten Staaten, die dort vorkommenden Arten werden dort „false Indianmallow“ genannt, bis Mexiko vor.


Allowissadula-Arten sind Halbsträucher. Die Sprossachsen sind aufrecht oder ausgebreitet. Die vegetativen Pflanzenteile sind behaart und oft klebrig.
Die wechselständig an den Stängeln angeordneten Laubblätter sind in Blattstiel und -spreite gegliedert. Die früh abfallenden Nebenblätter sind fadenförmig. Die Blattspreite ist im Umriss eiförmig bis fast rund mit meist herzförmiger, seltener stumpfer oder etwas gestutzter Basis und sie ist nicht gelappt oder dreilappig mit gezähntem Blattrand.
Die stehen einzeln in den Blattachseln oder zu mehreren in zymösen, traubigen oder rispigen Blütenständen. Es sind keine Nebenkelche vorhanden.
Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und meist fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind zu einem meist 8 bis 13,5 (5 bis 14) Millimeter langen Kelch verwachsen. Der Kelch ist nicht aufgeblasen. Die fünf Kelchzipfel sind glatt bis stark gerippt, eiförmig oder schmal bis breit dreieckig mit bespitztem bis beschwänztem oberen Ende. Die fünf gelben bis orange-gelben, selten weißen, sich manchmal rosafarben verfärbenden Kronblätter sind glockenförmig verwachsen. Die vielen Staubblätter zu einer den Stempel umgebenden Röhre verwachsen, der sogenannten Columna, aber der obere Bereich der Staubfäden ist frei; sie überragen die Blütenkrone mehr oder weniger nicht. Die fünf Fruchtblätter bilden einen oberständigen Fruchtknoten. Jedes Fruchtblatt enthält drei mehr oder weniger hängende Samenanlagen. Die fünf Griffel-Äste enden jeweils in kopfigen Narben.
Der haltbare Kelch vergrößert sich bis zur höchstens wenig. Die aufrechte, kreiselförmige Spaltfrucht (sie ist mehr oder weniger funktional kapselfruchtartig) ist nicht aufgeblasen, im Querschnitt fünflappig sowie sternförmig, ist pergamentartig bis verhärtend und behaart; sie zerfällt in fünf Teilfrüchte. Bei den zweikammerigen Teilfrüchten ist die untere Fruchtkammer mehr oder weniger trapezoidal sowie einsamig und die obere kantig-kugelförmig sowie zweisamig. Die kahlen Samen sind verkehrt-eiförmig-nierenförmig.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 8.
Die Gattung Allowissadula wurde 1978 durch den US-amerikanischen Botaniker, Ornithologe und Naturforscher George Latimer Bates (1934–2019) in Allowissadula, a new genus of North American Malvaceae. in Gentes Herbarum, Band 11, S. 337 aufgestellt. Typusart ist Allowissadula lozanoi (Rose) D.M.Bates. Der Gattungsname Allowissadula setzt sich dem Präfix Allo- stammt vom altgriechischen Wort allos für „anders“ und der Gattung Wissadula, der sie ähnlich ist, zusammen. Die Gattung Allowissadula wurde durch Bates aufgestellt um Taxa aufzunehmen, zuvor in den Gattungen Wissadula sowie Pseudabutilon enthalten waren.
Die Gattung Allowissadula gehört Abutilon-Allianz der Tribus Malveae in der Unterfamilie Malvoideae innerhalb der Familie Malvaceae. Innerhalb dieser Verwandtschaftsgruppe wird die Stellung und Umfang der Gattungen noch diskutiert.
Sie ist von den südlichen-zentralen Vereinigten Staaten (nur zwei Arten) bis Mexiko (alle Arten) verbreitet.
Es gibt neun bis zehn Arten: