Alma Brodersen (* 1986 in München) ist eine deutsche Alttestamentlerin und Hochschullehrerin an der Universität Siegen.
Alma Brodersen studierte von 2006 bis 2012 Evangelische Theologie in Mainz, München und Oxford als Stipendiatin der Stiftung Maximilianeum und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Von 2012 bis 2016 war sie Doktorandin an der Universität Oxford (St John’s College) als Rhodes Scholar; 2016 wurde sie in Oxford mit einer von John Barton betreuten Arbeit zum Ende des Psalters promoviert. Anschließend war sie Leiterin der interdisziplinären Doktorierendengruppe „Constructions of Norms“ an der Graduate School „Distant Worlds“ der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit 2019 ist sie Postdoktorandin und Assistentin in Theologie an der Universität Bern. 2022 habilitierte sie sich mit einer Arbeit über den Beginn des Bibelkanons und Jesus Sirach an der Ludwig-Maximilians-Universität München in Evangelischer Theologie (Altes Testament) und war dort in der Folge Privatdozentin. Parallel dazu war sie von 2018 bis 2025 Postdoktorandin und Assistentin in Theologie (Altes Testament) an der Theologischen Fakultät der Universität Bern. 2023 wurde sie mit dem Theodor-Kocher-Preis der Universität Bern ausgezeichnet.
Zum 1. April 2025 nahm Brodersen einen Ruf der Universität Siegen an, wo sie seitdem den Lehrstuhl für Evangelische Theologie und Exegese des Alten Testaments innehat.
Brodersen forscht zu hebräischen und griechischen Bibeltexten, zur Theologie und Kanongeschichte der Hebräischen Bibel / des Alten Testaments, zu Psalmen und Psalter, Jesus Sirach und den Qumrantexten sowie zu diachroner Intertextualität und antiker Textautorität.
Monographien:
Herausgeberschaft:
| Personendaten | |
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| NAME | Brodersen, Alma |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Alttestamentlerin |
| GEBURTSDATUM | 1986 |
| GEBURTSORT | München |