Alper Kayabunar

Alper Kayabunar
Alper Kayabunar (2021)
Personalia
Geburtstag 29. November 1985
Geburtsort München, Deutschland
Stationen als Trainer
Jahre Station
2012–2014 SV Türkgücü-Ataspor München (Co-Trainer)
2014–2016 SV Türkgücü-Ataspor München
2016–2022 SV Türkgücü-Ataspor/Türkgücü München (Co-Trainer)
2017 → SV Türkgücü-Ataspor München (interim)
2021 → Türkgücü München (interim)
2020–2022 Türkgücü München U19
2022–2025 Türkgücü München
2025–2026 TSV 1860 München II
2025 → TSV 1860 München (interim)
2026– TSV 1860 München

Alper Kayabunar (* 29. November 1985 in München) ist ein ehemaliger deutsch-türkischer Fußballspieler und heutiger -trainer.

Werdegang

Alper Kayabunar startete seine Spielerkarriere im Jahr 1992 in der Jugendabteilung des FC Bayern München. Nach seiner 6-jährigen Ausbildung wechselte er im Sommer 1998 zum SV Gartenstadt Trudering. Nach 4 Jahren schloss er sich den A-Junioren der SpVgg Unterhaching an und stieg in die A-Junioren-Bundesliga auf. Im Herrenbereich spielte er u. a. für den TSV Ottobrunn, den SC Badham/Vaterstetten sowie Grüne Heide Ismaning. Im Anschluss wechselte Alper Kayabunar zu Türkgücü München, wo er zuerst als Spieler aktiv war.

Im Jahr 2012 wurde er zum Co-Trainer der Herrenmannschaft, die zu diesem Zeitpunkt in der Bezirksliga spielte, ernannt. Im ersten Jahr gelang der Aufstieg in die Landesliga. Im Folgejahr ist Alper Kayabunar weiterhin als Co-Trainer tätig und zeigt sich anschließend 2 weitere Jahre für die Position des Chef-Trainers verantwortlich.

Nach dem Einstieg des Investors und Vereinspräsidenten Hassan Kivran rückte er auf die Co-Trainer-Position, dabei gelang mit Türkgücü München der Durchmarsch aus der Landesliga bis in die 3. Liga. Zudem war er zeitweise parallel in der Jugendarbeit des Klubs tätig.

Nach der Freistellung des bisherigen Cheftrainers Peter Hyballa am 23. November 2021 übernahm Kayabunar die Profimannschaft als Interimstrainer. Während die Trainersuche lief, war er bei vier Drittligaspielen für die Mannschaft verantwortlich. Dabei überschritt der Verein die Frist von 15 Werktagen, die ein Trainer ohne Fußballlehrer-Lizenz Cheftrainer sein darf (vgl. Türkgücü München#Überschreiten der Trainerfrist). In der Winterpause stellte der Verein mit Andreas Heraf einen neuen Cheftrainer vor.

Türkgücü München stellte Ende März 2022 den Spielbetrieb in der 3. Liga ein und ging ab der Saison 2022/23 in der viertklassigen Regionalliga Bayern an den Start. Kayabunar übernahm daraufhin im Sommer die Mannschaft als Cheftrainer. Anfang Dezember 2022 wurde der Vertrag mit Kayabunar um zwei Jahre verlängert, der neue Vertrag galt bis 30. Juni 2025. Nachdem kurz vor Ende der Saison 2024/25 der Abstieg in die Bayernliga Süd feststand, verkündete er seinen Abschied vom Klub zum Saisonende.

Zur Saison 2025/26 übernahm Kayabunar die zweite Mannschaft des TSV 1860 München in der Bayernliga Süd. Ende September 2025 wurde er nach der Trennung von Patrick Glöckner Interimstrainer der Drittligamannschaft. Nach einem Punkt aus zwei Spielen wurde Markus Kauczinski als neuer Cheftrainer verpflichtet, womit Kayabunar auf seine angestammte Position zurückkehrte. Mit der zweiten Mannschaft wurde er am Saisonende Meister.

Zur Saison 2026/27 übernahm Kayabunar erneut die erste Mannschaft, die aufgrund der Nichterteilung der Drittligalizenz in die Regionalliga Bayern abgestiegen war. Da für die zweite Mannschaft noch kein Nachfolger gefunden war, stand er auch an den ersten beiden Bayernligaspieltagen bei der zweiten Mannschaft an der Seitenlinie, ehe sie von Wolfgang Sonnenhauser und Christoph Rech übernommen wurde. Da sich der Verein im kompletten Neuaufbau befand, die Regionalligasaison noch nicht begonnen hatte und zu diesem Zeitpunkt nicht von zwei getrennten Kadern die Rede sein konnte, nutze man diese Spiele als Vorbereitungsspiele für die spätere Regionalligamannschaft, was teils den Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung auf sich zog.

Titel

Commons: Alper Kayabunar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Alper Kayabunar neuer Co-Trainer, merkur.de, abgerufen am 14. Juni 2022.
  2. ↑ kicker.de: „Nach nur sieben Spielen: Hyballa als Türkgücü-Trainer entlassen“
  3. ↑ Türkgücü erhält Regionalliga-Lizenz - Kayabunar neuer Trainer, kicker.de, 18. Mai 2022, abgerufen am 25. Mai 2022.
  4. ↑ Türkgücü München bindet Trainer Alper Kayabunar | BFV. Abgerufen am 8. Dezember 2022.
  5. ↑ Bei Türkgücü beginnt der Exodus – Trainer Kayabunar verkündet Abschied: „Macht keinen Sinn“. In: heimatsport.de. Abgerufen am 13. Mai 2025.
  6. ↑ 1860 bestätigt db24: Kayabunar wird neuer U21-Coach, onefootball.com, 17. Juni 2025, abgerufen am 28. September 2025.
  7. ↑ Alper Kayabunar wird Interimstrainer der Profis., tsv1860.de, 28. September 2025, abgerufen am 28. September 2025.
  8. ↑ Markus Kauczinski wird neuer Cheftrainer., tsv1860.de, 9. Oktober 2025, abgerufen am 10. Oktober 2025.
  9. ↑ Trainerteam bleibt. Alper Kayabunar und Vincent Saller coachen die Löwen!, tsv1860.org, 19. Juli 2026, abgerufen am 19. Juli 2026.
  10. ↑ Marco Blanco Ucles: Löwen testen Ernstfall: 1860-Stars laufen in der Bayernliga auf. In: merkur.de. 27. Juli 2026, abgerufen am 27. Juli 2026.
  11. ↑ Trainer-Tandem Wolfgang Sonnenhauser & Christoph Rech coachen U21. In: tsv1860.org. 29. Juli 2026, abgerufen am 30. Juli 2026.
  12. ↑ Wettbewerbsverzerrung? »1860 hat alles richtig gemacht«, fupa.net, 28. Juli 2026, abgerufen am 2. August 2026.
  13. ↑ Mit Niederlechner & Co.: Auftreten des TSV 1860 München in Schwabmünchen ist Wettbewerbsverzerrung, Fabian Strehle, In: augsburger-allgemeine.de, 28. Juli 2026, abgerufen am 2. August 2026.
Personendaten
NAME Kayabunar, Alper
KURZBESCHREIBUNG türkisch-deutscher Fußballspieler und -trainer
GEBURTSDATUM 29. November 1985
GEBURTSORT München