Alt Karmunkau

Alt Karmunkau
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Alt Karmunkau (Polen)
Alt Karmunkau (Polen)
Alt Karmunkau
Basisdaten
Staat: Polen Polen
Woiwodschaft: Opole
Powiat: Olesno (Rosenberg OS)
Gmina: Radlau
Geographische Lage: 50° 55′ N, 18° 33′ OKoordinaten: 50° 55′ 6″ N, 18° 32′ 47″ O
Einwohner: 96 (2011)
Kfz-Kennzeichen: OOL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Katowice
Ortsansicht (2025)

Alt Karmunkau, polnisch Stare Karmonki, ist eine Ortschaft in Polen in der Gemeinde Radlau (Radłów) im Powiat Oleski (Landkreis Rosenberg O.S.) in der Woiwodschaft Opole (Oppeln).

Geschichte

Bei der Volksabstimmung in Oberschlesien am 20. März 1921 stimmten auf Gut Alt Karmunkau 65 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und zwölf für eine Zugehörigkeit zu Polen. Alt Karmunkau verblieb nach der Teilung Oberschlesiens beim Deutschen Reich. 1936 wurde der Ort in Mühlengrund umbenannt. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Rosenberg O.S.

Infolge des Zweiten Weltkrieges kam der Ort 1945 an Polen, wurde in Stare Karmonki umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 kam er zur Woiwodschaft Opole. Von 1975 bis 1998 lag der Ort in der Woiwodschaft Częstochowa. 1999 kam der Ort nach der Auflösung der Woiwodschaft Częstochowa wieder zur Woiwodschaft Opole und zum wiederhergestellten Powiat Oleski.

2006 wurde Alt Karmunkau mitsamt der Gemeinde Radlau offiziell zweisprachig und im September 2008 wurden zweisprachige Ortsschilder aufgestellt.

Ausgrabungen

1927 fanden bei Alt Karmunkau im Auftrag des Oberschlesischen Museums Beuthen Ausgrabungen statt. Ausgegraben wurden ein Gräberfeld aus der späten Hallstattzeit (etwa 600 vor Christus). Darunter Gräber mit Steinsetzungen und Beigefäßen.

Persönlichkeiten

Commons: Alt Karmunkau – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. ↑ Główny Urząd Statystyczny, Ludność - struktura według ekonomicznych grup wieku Stand vom 31. März 2011, abgerufen am 11. Dezember 2025
  2. ↑ Ergebnisse der Volksabstimmung in Oberschlesien von 1921: Literatur, Tabelle in digitaler Form (Memento vom 15. Januar 2017 im Internet Archive)
  3. ↑ Oberschlesien im Bild, 1927, Nr. 2 (Digitalisat)