| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Koordinaten: | 53° 42′ N, 8° 56′ O | |
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Cuxhaven | |
| Samtgemeinde: | Land Hadeln | |
| Höhe: | −1 m ü. NHN | |
| Fläche: | 13,5 km² | |
| Einwohner: | 453 (31. Dez. 2025) | |
| Bevölkerungsdichte: | 34 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 21775 | |
| Vorwahl: | 04756 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CUX | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 3 52 043 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Marktstraße 21, 21762 Otterndorf | |
| Website: | www.samtgemeinde-land-hadeln.de | |
| Bürgermeister: | Stefan Skowron (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Odisheim im Landkreis Cuxhaven | ||
Odisheim (niederdeutsch Godshem) ist eine Gemeinde in der Samtgemeinde Land Hadeln im niedersächsischen Landkreis Cuxhaven.

Odisheim liegt im Niederelbegebiet. Die Nähe zur Elbmündung und zur Nordsee bringen die Gefahr mit sich, dass im Falle eines Deichbruchs bei einer Sturmflut das maximal 2 m über NHN, zu einem großen Teil aber auch unter dem Meeresspiegel liegende Gemeindegebiet zu weiten Teilen überflutet würde. Ein mögliches Szenario wird im Artikel Glameyer-Stack beschrieben.
| Ihlienworth | Bülkau | |
| Steinau | Stinstedt |

Die erste urkundliche Erwähnung fand 1325 statt. Von 1388 bis etwa 1484 gehörte das Kirchspiel Odisheim, zusammen mit den Kirchspielen Steinau, Oster- und Wester-Ihlienworth und Wanna (die „Fünf Kirchspiele“) zur Vogtei Bederkesa. In Dokumenten des 16. Jahrhunderts findet sich die Namensform Odeßhem neben der „christianisierten“ Form Gadeshem („Gottsheim“).
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¹ 138 Feuerstellen
² in 153 Häusern
³ jeweils zum 31. Dezember
78 % der Einwohner von Odisheim sind evangelisch, nur 3 % katholisch. Die ev.-luth. Kirchengemeinde Odisheim mit der St.-Jobst-Kirche gehört zum Kirchenkreis Cuxhaven-Hadeln der hannoverschen Landeskirche. Für Reformierte ist die Kirchengemeinde Holßel der Evangelisch-reformierten Kirche zuständig, für die Katholiken die Pfarrei Hl. Kreuz in Otterndorf, die zum Dekanat Bremerhaven im Bistum Hildesheim gehört.
Der Rat der Gemeinde Odisheim besteht aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit bis zu 500 Einwohnern. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2021 und endet am 31. Oktober 2026.
Die letzten Gemeinderatswahlen ergaben folgende Sitzverteilungen:
| Partei | 2021 | 2016 |
|---|---|---|
| CDU | 7 | 7 |
Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Stefan Skowron (CDU) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.
Der Entwurf des Kommunalwappens von Odisheim stammt von dem Heraldiker und Wappenmaler Albert de Badrihaye, der zahlreiche Wappen im Landkreis Cuxhaven erschaffen hat.
| Blasonierung: „Zweimal geteilt durch ein blau und weiß gewürfeltes Band, dessen Feld oben blau und unten weiß ist; oben: in Blau zwei silberne Pfeilkrautblätter; in der Mitte: das gewürfelte Band; unten: in Silber ein blaues Pfeilkrautblatt.“ | |
| Wappenbegründung: Die Pfeilkrautblätter deuten auf die dort häufig vorkommende Pflanze und zugleich auf den ständigen Kampf der Sietländer mit dem Wasser in ihrer tiefgelegenen binnenländischer Gemarkung hin. Das gewürfelte Band ist dem Wappen des Adelsgeschlechts Kule entlehnt, das im 14. Jahrhundert den Zehnten in Odisheim besaß. |
Die Heimatstuben: Hier werden historische Gegenstände aus Haushalt und Landwirtschaft ausgestellt.
Der Ort liegt nahe dem Hadelner Kanal und an der Landesstraße 144.
Personen, die mit der Gemeinde in Verbindung stehen