Altwaidhofen

Altwaidhofen (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Altwaidhofen
Altwaidhofen (Österreich)
Altwaidhofen (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Waidhofen an der Thaya (WT), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Waidhofen an der Thaya
Pol. Gemeinde Waidhofen an der Thaya
Koordinaten 48° 48′ 51″ N, 15° 17′ 54″ OKoordinaten: 48° 48′ 51″ N, 15° 17′ 54″ Of1
Höhe 479 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 187 (1. Jän. 2026)
Fläche d. KG 1,92 km² (31. Dez. 2023)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 06523
Katastralgemeindenummer 21101
Bild
Darstellung Johannes Nepomuks in einer Nische
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS
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187

Altwaidhofen ist eine Ortschaft und eine Katastralgemeinde in der Stadtgemeinde Waidhofen an der Thaya im Waldviertel in Niederösterreich mit 187 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026). Bis Ende 1970 bildete der Ort eine selbständige Ortsgemeinde.

Geografie

Altwaidhofen liegt jenseits also südlich der Thaya und damit gegenüber der auf einer Geländestufe liegenden Altstadt nördlich der Thaya. Am 1. April 2020 umfasste die Ortschaft 92 Adressen.

Geschichte

Die Vorgängersiedlung der heutigen Stadtgemeinde entstand im 12. Jahrhundert und wurde 1230 urkundlich als Altsiedlung genannt. Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 32 Häusern genannt, das nach Waidhofen eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Waidhofen besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus und besorgte die Konskription. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Walkenstein und Waidhofen.

Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Altwaidhofen ein Bäcker, ein Gastwirt, ein Schmied und ein Landwirt ansässig. Weiters gab es beim Ort eine Mühle. Im Rahmen der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung vereinigten sich per 1. Jänner 1971 die damaligen Ortsgemeinden Altwaidhofen, Kleineberharts, Vestennötting und Waidhofen an der Thaya.

Literatur

Commons: Altwaidhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2026 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2026), (ODS, 500 KB)
  2. 1 2 Gemeindeänderungen ab 1945. Statistik Austria, S. 31. In: Änderungen in der Verwaltungsgliederung. Statistik Austria (ZIP, 1,3  MB; Inhalt PDF); abgerufen am 30. Januar 2025.
  3. ↑ Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen: Österreichisches Adressregister, Stichtagsdaten vom 1.4.2020 (online)
  4. ↑ Joseph von Steinius: Topographischer Land-Schematismus oder Verzeichniß aller im Erzherzogthume Oesterreich unter der Enns befindlichen Ortschaften als Städte, Märkte, Schlösser, Ämter, Dörfer, Rotten und einzelne Häuser, die eigene Nahmen haben, Anzahl der Häuser sowohl, als der betreffenden Pfarren, Schulörter, Patronate, Decanate, Werbbezirke, Landgerichte, Ortsobrigkeiten, Grund- und Conscriptions-Herrschaften, dann der nächsten Poststationen zur Auf- und Abgabe der Briefe. Zweiter Band: M–Z. Verlag Anton Strauß, Wien 1822, S. 356f (Waidhofen (Alt-) in der Google-Buchsuche).
  5. ↑ Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 188