Bei Karten-Raubspielen eine Handkarte auf eine Tischkarte legen und dem hierdurch entstandenen Paket einen niedrigen Wert geben, indem man die Werte der Karten subtrahiert. Das gilt nur, wenn man eine Karte des neuen Wertes schon in der Hand hat, um später das Paket zu schlagen. In einigen Spielvarianten kann man auch „für Partner“ abbauen.
Nach dem Mischen das Kartenspiel in zwei Stapel teilen und den unteren auf dem oberen legen. Manchmal wird bestimmt, dass jedes Paket mindestens drei Karten enthalten muss.
Spiel, bei dem man ein oder mehrere Karten auf dem Tisch ablegt um a) Punkte zu machen, bzw. b) schnellstmögliche alle Handkarten abzuwerfen, bzw. c) in der Hoffnung die beste Karte oder Kartenkombination zu haben.
Karten von einer Farbe abspielen, um diese blank zu machen.
abwerfen
Eine unerwünschte Karte so günstig wie möglich loswerden. Eine beliebige (meist niedrige) Karte einer Renonce-Farbe auf den Stich legen, weil man den Stich nicht übernehmen kann oder will. Eine meist wertlose Karte beim Ausspielenzugeben oder auf den Abwurfstoß legen.
Bei Karten-Raubspielen eine Handkarte auf eine Tischkarte legen und dem hierdurch entstandenen Paket einen hohen Wert geben, indem man die Werte der Karten addiert. Das gilt nur, wenn man eine Karte des neuen Wertes schon in der Hand hat, um später das Paket zu schlagen. In einigen Spielvarianten kann man auch „für Partner“ aufbauen.
aufdecken.
[eine Karte] mit der Bildseite nach oben hinlegen. Auch aufschlagen.
Bei Tischspielen eine Handkarte auf eine Tischkarte legen, so zu einem Gesamtwert zusammenzubauen, dass diese Karten im nächsten Zug gefangen werden kann.
Eine Karte von der gleichen Farbe wie die vorherige in den Stich geben. Auch bedienen.
besetzt
Von einer oder mehreren Karten derselben Farbe in der Hand begleitet.
Betrag
Spielgeldeinheit, das z.B. jeder Spieler vor dem Spiel in den Topf einsetzen oder beim Verlieren einmal oder mehrmals bezahlen muss. Es kann einen Grundbetrag und Sonderbeträge geben. s. a. Tarif.
bieten
In der Bietrunde das Spiel ansagen, das man zu spielen hofft.
Bietrunde
Eine Phase, in der man verschiedene Spiele bietet, und der, der das höchste ansagt, der Spielmacher wird. Auch Auktion.
Bildkarte, die im französischen Blatt üblicherweise zwischen der Dame und der Zehn eingereiht ist, kann aber bei gewissen Spielen ein hoher Trumpf sein. Auch Junge oder Wenzel.
Das meist verbreitete Kartenmuster, wobei das Bild entweder diagonal oder waagerecht in zwei Felder getrennt ist, und deshalb umkehrbar ist. Im Gegensatz zum Einfachbild oder einköpfigen Spielkarten.
Ein älteres Kartenmuster, wobei das Bild nur in einer Richtung aufrecht ist. Auch Ganzbild oder einköpfig genannt. Im Gegensatz zum modernen Doppelbild-Spielkarten.
Wenn um Bier oder Runden (Bier, Wein …) spielt, wird der Betrag vorher bestimmt, dass man eventuell vorm Spiel in einem Pott setzt oder dem Gewinner nach dem Spiel bezahlt.
einspielen
Den Gegner durchs Vorspielen einer kleinen Karte bewusst ans Spiel bringen, um sich damit in eine günstige Stellung zu bringen.
Zählwert einer Karte, z.B. sind in Ass-Zehn-Spielen wie Skat die Kartenwerte wie folgt: Ass 11, Zehn 10, König 4, Dame 3, Bube 2, alle andere Karten 0 Augen.
Spielkarte beim Tarock, die zwischen der Dame und dem Bube rangiert. Auch Cavall, Reiter oder, im Französischen Tarot, Cavalier.
Kiebitz
Ungebetener Zuschauer bzw. Ratgeber eines Kartenspiels.
klopfen
Mit der Faust auf den Tisch oder Kartenstapel schlagen. Kann so viel wie „ich verzichte darauf, die Karten abzuheben“, „ich doppele das Spiel“, „ich gehe mit“ usw. bedeuten.
Kombination
Bestimmte Gruppe von Karten, die meistens einen Satz oder eine Sequenz bilden, welche die Spieler in der Hand sammeln oder beim Austeilen erhalten haben.
kombinieren
Mehrere Tischkarten fangen, die zusammen derselben Wert wie die ausgespielte Handkarte haben.
Spieler, der die Karten gibt, und während des Spiels aussetzt. Normalerweise findet das statt, wenn es einen Spieler mehr gibt, als für das Spiel benötigt ist.
Kontrakt
Bestimmte Spiel, das der #Spielmacheransagt und danach erzielen muss. Auch blos Spiel.
Hohe Trumpfkarte, manchmal mit besonderen Vorrechten. In bestimmten Kartenspiele wie Skwitz, kann sie auch keine Trumpf sein, sondern eine Karte, die Boni verdient.
Matsch
Entweder gar keinen Stich oder weniger als ein Viertel der gesamte Punkte gemacht
mauern, Maurer
Vorsichtiger spielen als die Karten erlauben. Deshalb Maurer.
melden
Meldung ansagen.
Meldung
Kartenkombination, die eine Punktprämie einbringen kann.
In einem Spiel als aktiver Spieler teilnehmen anstatt zu passen und auszusitzen.
Mitspieler
Die anderen aktiven Spieler.
Mittelhand
Bei Spielen zu dritt, der Spieler, der zwischen der Vorhand und der Hinterhand sitzt. Bei Spielen zu viert, die zwei Spieler, die zwischen Vorhand und Hinterhand sitzen.
Muss-Spiel
Ein Spiel, bei dem jeder Spieler spielen muss. Das kommt in Spielen, in denen man teilweise aussetzen und nicht spielen kann, vor.
Kartenspiel meistens für eine Person. Man beginnt mit dem Auflegen einer Figur und manchmal eines Talons, die abhängig von der konkreten Patience ist. Zunächst wird mit den aufgelegten Karten gespielt und wenn mit diesen kein Zug mehr möglich ist, benutzt man die Handkarten oder Karten des Talons. Ziel ist es, alle Karten den Regeln entsprechend so lange um- oder abzulegen, bis sie in vorgegebener Reihenfolge aufeinander liegen und auf- oder absteigende Wertfolgen ergeben oder bis eine vorgegebene Figur entsteht. Wenn das gelingt, ist die Patience „aufgegangen“.
Sammelstelle für den Einsatz. Auch Haferl (bayr.), Kassa, Kasse, Pool oder Topf.
Die Geldeinsätze, die vor dem Spiel eingesetzt werden.
Prämie
Bonuspunkt(e) oder Zählung, die man für bestimmte Kartenkombinationen oder Leistungen bekommt, z.B. man hat 4 Könige in der Hand oder man macht den letzten Stich mit dem Pagat.
Karte mit hohem Wert in den Stich des Partners geben. Auch buttern, largieren.
Schneider
Gewinn, wobei die verlierende Partei weniger als die Hälfte der zum Sieg nötige Stiche bzw. Punkte macht. Man sagt, dass der Verlierer Schneider „ist“. Macht die verlierende Partei mehr als die Hälfte, ist sie „schneiderfrei“.
Schwarz
Gewinn, wobei die verlierende Partei gar keine Stiche macht. Man sagt, dass der Verlierer schwarz „ist“.
Nach dem Geben verdeckt auf dem Tisch liegende Karten, die erst später ins Spiel kommen. Auch Skat, Stock oder Abhebstoß.
Tarif
Bei Spielen um Geld, die vereinbarten Beträge (Grundbetrag und eventuelle Sonderbetrag) der einzelnen Spiele, z.B. bedeutet im Schafkopf ein Tarif von 10/50, dass ein Rufspiel 10 Cent, ein Solospiel 50 Cent wert ist.
Tarock
Spiel mit fünf Farben, eine davon mit speziellen Karten, den Tarockkarten, die eine ständige Trumpffarbe bilden. Auch Tarockspiel.
Karte in einem Tarockspiel, die zur ständigen Trumpffarbe gehört. Auch Tarockkarte.
Bildkarte, die im deutschen Blatt üblicherweise zwischen dem Ober und der Zehn eingereiht ist, kann bei gewissen Spielen ein hoher Trumpf sein. Auch Junge oder Wenzel.
V
verdeckt
Mit dem Bildseite nach unten. Im Gegenteil zu offen.
Während das Kartengeben, eine Verteilen-Runde, wobei man jedem eine bestimmte Nummer von Karten gibt, z.B. „er gibt jedem sechs Karten in zwei Würfen zu drei.“