Amavida

Gemeinde Amavida
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Amavida (Spanien)
Amavida (Spanien)
Basisdaten
Land: Spanien Spanien
Autonome Gemeinschaft: Kastilienleon Kastilien und León
Provinz: Ávila
Comarca: Ávila
Gerichtsbezirk: Ávila
Koordinaten: 40° 34′ N, 5° 4′ WKoordinaten: 40° 34′ N, 5° 4′ W
Höhe: 1163 msnm
Fläche: 15,02 km²
Einwohner:131 (Stand: 2025)
Bevölkerungsdichte:9 Einw./km²
Postleitzahl(en): 05560
Gemeindenummer (INE): 05012 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Bürgermeister: Jesús Pérez
Website: www.amavida.es
Lage des Ortes
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Amavida ist ein Ort und eine zentralspanische Gemeinde (municipio) mit 131 Einwohnern (Stand: 2025) im Zentrum der Provinz Ávila in der Autonomen Gemeinschaft Kastilien-León. Zur Gemeinde gehört auch der ca. 50 Einwohner zählende Weiler Pascual Muñoz.

Lage

Der Ort Amavida liegt im äußersten Westen des Valle de Amblés auf der Nordseite des Iberischen Scheidegebirges in einer Höhe von ca. 1170 m ü. d. M. Die Stadt Ávila ist gut 39 km (Fahrtstrecke) in nordöstlicher Richtung entfernt. Der Río Adaja, ein Nebenfluss des Duero, fließt etwa 2 km südlich am Ort vorbei. Das Klima im Winter ist kühl, im Sommer dagegen trotz der Höhenlage durchaus warm; die geringen Niederschlagsmengen (ca. 455 mm/Jahr) fallen – mit Ausnahme der nahezu regenlosen Sommermonate – verteilt übers ganze Jahr.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr18571900 195020002017
Einwohner468472527198139

Der kontinuierliche Bevölkerungsrückgang seit den 1950er Jahren ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft (vor allem die Viehzucht) spielt traditionell die größte Rolle im früher auf Selbstversorgung basierenden Wirtschaftsleben der Gemeinde. Einnahmen aus dem Tourismus in Form der Vermietung von Ferienwohnungen (casas rurales) sind seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hinzugekommen.

Geschichte

Im ersten Jahrtausend v. Chr. gehörte das Gemeindegebiet zum Siedlungsgebiet der keltischen Vettonen. Römische, westgotische und selbst arabisch-maurische Spuren fehlen. Im 11. und 12. Jahrhundert wurde das Valle de Amblés von den Christen wahrscheinlich mehr oder weniger kampflos zurückerobert (reconquista) und anschließend neu oder wieder besiedelt (repoblación).

Sehenswürdigkeiten

Monasterio de Nuestra Señora del Risco
Umgebung
Commons: Amavida – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:ALTITUD
  2. ↑ Gesamtzahl der Dateien Geografische Nomenklatur der Gemeinden und Bevölkerungseinheiten: 1 Datei:MUNICIIOS.csv Spalte:SUPERFICIE
  3. ↑ Instituto Nacional de Estadística Municipal Register of Spain
  4. ↑ Amavida – Karte mit Höhenangaben
  5. ↑ Amavida – Klimatabellen
  6. ↑ Amavida – Bevölkerungsentwicklung
  7. ↑ Amavida – Kirche (Memento vom 13. Januar 2018 im Internet Archive), abgerufen am 6. Mai 2024.
  8. ↑ Amavida – Kirche
  9. ↑ Amavida – ehem. Augustiner-Kloster (Memento vom 13. Januar 2018 im Internet Archive), abgerufen am 6. Mai 2024.
  10. ↑ Amavida – Ermita (Memento vom 13. Januar 2018 im Internet Archive), abgerufen am 6. Mai 2024.