| Amtsgericht | ||
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Gebäude aus nordwestlicher Richtung | ||
| Daten | ||
| Ort | Wolfstein | |
| Baustil | Neorenaissance | |
| Baujahr | 1900 | |
| Koordinaten | 49° 34′ 57,5″ N, 7° 36′ 33″ O | |
Das Amtsgericht Wolfstein ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Wolfstein.
Das Bauwerk mit der Hausnummer 28 steht auf der Südseite der Hauptstraße. Etwas weiter nördlich verläuft die Lauter.
Das Gebäude ist ein hausteingegliederter Sandsteinquaderbau im Stil der Neorenaissance, der im Jahr 1900 errichtet wurde. Mittlerweile dient es dem Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands. Zum Ensemble gehört das Gefängnis mit der Hausnummer 30; ein dreigeschossiger Quaderbau mit einem Walmdach aus dem Jahr 1901.
Das Gericht entstand 1879 zur Zeit des Königreichs Bayern. Neben der Stadt Wolfstein war es zusätzlich für die Gemeinden Albersbach, Berzweiler, Bosenbach, Einöllen, Elzweiler, Eßweiler, Föckelberg, Frankelbach, Friedelhausen, Hefersweiler, Horschbach, Jettenbach, Kaulbach, Kollweiler, Kreimbach, Neunkirchen, Niederstaufenbach, Oberstaufenbach, Oberweiler im Tal, Oberweiler-Tiefenbach, Rathskirchen, Reichsthal, Relsberg, Roßbach, Rothselberg, Rudolphskirchen, Rutsweiler an der Lauter, Seelen und Welchweiler zuständig.
Im Zuge einer Reform wurde das Amtsgericht Wolfstein 1966 aufgelöst und sein Zuständigkeitsbereich größtenteils den Amtsgericht Kusel zugeschlagen, während zwei kleinere Teile zu dem Amtsgerichten Kaiserslautern beziehungsweise Rockenhausen kamen.