
Andreas Kranebitter (* 1982 in Wien) ist ein österreichischer Soziologe und Politikwissenschaftler. Seit 1. April 2023 ist er wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) in Wien.
Nach dem Besuch des Bundesrealgymnasium Marchettigasse (BRG 6) in Wien studierte Kranebitter Soziologie und Politikwissenschaft an der Universität Wien. Seine Abschlussarbeiten wurden mit dem Herbert-Steiner-Preis und dem Irma-Rosenberg-Preis ausgezeichnet. Von 2006 bis 2014 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Von 2014 bis 2017 war er als Universitätsassistent am Institut für Soziologie an der Universität Wien tätig. Von 2017 bis 2020 leitete Kranebitter die Forschungsstelle der KZ-Gedenkstätte Mauthausen. Seit 2020 ist er geschäftsführender Leiter des Archivs für die Geschichte der Soziologie an der Universität Graz. Weiters ist er Gastprofessor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Wien.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in soziologischer Theorie, Soziologiegeschichte, Soziologie der Gewalt und der NS-Forschung.
Im Dezember 2022 wurde er vom Stiftungsrat des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) als Nachfolger von Gerhard Baumgartner zum wissenschaftlichen Leiter des DÖW ab 1. April 2023 bestellt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kranebitter, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Soziologe und Politikwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 1982 |
| GEBURTSORT | Wien |