Andreas Stinsky (* um 1984) ist ein deutscher Archäologe. Er war von 2013 bis 2020 Archäologe im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. Seit 2020 ist er Kulturreferent des Saarpfalz-Kreises.
Stinsky studierte Vor- und Frühgeschichte, Klassische Archäologie, Provinzialrömische Archäologie sowie Deutsche Sprach- und Literaturwissenschaften an den Universitäten Freiburg, Saarbrücken und Mainz.
Von 2008 bis 2010 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten geoarchäologischen Forschungsprojekt am Institut für Physische Geographie und Umweltforschung der Universität des Saarlandes. 2012 wurde er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Europäischen Kulturpark Bliesbruck-Reinheim. 2013 übernahm er die Leitung der dortigen Museen. Unter ihm wurden das Außengelände sowie die Dauerausstellungen des Europäischen Kulturparks neu gestaltet. Zudem kuratierte er mehrere Sonderausstellungen.
In Kooperation mit anderen Wissenschaftlern rief er ein Forschungsprojekt ins Leben, um die ländliche Besiedlung in der alten, als UNESCO-Biosphärenreservat geschützten Kulturlandschaft des Bliesgaus in römischer Zeit zu erforschen. In der Dissertation für seine Promotion zum Dr. phil. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz untersuchte er die römische Besiedlung im südöstlichen Saarland und benachbarten Lothringen.
2014 erhielt er einen Lehrauftrag an der Universität des Saarlandes und ab 2022 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Seit 2020 ist er als Kulturreferent für das Kulturmanagement des Saarpfalz-Kreises zuständig und zugleich Chefredakteur der Zeitschrift Saarpfalz – Zeitschrift für Geschichte und Regionalkultur, welche durch ihn eine neue Aufmachung und ein neues Format erhielt.
Bücher
Wissenschaftliche Aufsätze
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Stinsky, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Archäologe und Museumsleiter |
| GEBURTSDATUM | um 1984 |