Andreas Wojak (* 1952 in Spetzerfehn (Ostfriesland)) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Wojak hat – nach dem Abitur 1971 in Aurich – an der Freien Universität Berlin Politikwissenschaft und Geschichte studiert. Ab 1980 war er freier Radiomitarbeiter, vor allem im Feature-Bereich (in erster Linie für den NDR, Radio Bremen und den WDR). 1991 promovierte er an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg im Fach Geschichte. Seine als Buch veröffentlichte Dissertation Moordorf. Dichtungen und Wahrheiten über ein ungewöhnliches Dorf in Ostfriesland wurde deutschlandweit beachtet und mehrfach neu aufgelegt. Nach Abschluss der Dissertation war Wojak bis 2018 Mitarbeiter in der Carl von Ossietzky Universität, überwiegend in der Presseabteilung.
Wojak hat auf verschiedenen Gebieten Bücher und Aufsätze veröffentlicht und Radiobeiträge verfasst. Er ist nach wie vor publizistisch tätig.
Wojaks Kritik an mangelnder Auseinandersetzung mit den Tätigkeiten des NS-Arztes Arend Lang für die NS-Rassenhygiene führte zu einer Debatte über die Aberkennung von Ehrungen. In der Folge entzog die Ostfriesische Landschaft Lang am 18. April 2026 die Ubbo-Emmius-Medaille und kündigte einen kritischen Aufsatz über ihn an.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Wojak, Andreas |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Autor |
| GEBURTSDATUM | 1952 |
| GEBURTSORT | Spetzerfehn (Ostfriesland) |